Sehr begehrt

Suppe und heiße Getränke auf Weihnachtsmärkten in Barrien und Ristedt

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Apfelpunsch und Glühwein waren willkommene Aufwärmer in Barrien (Bild) und Ristedt.

Barrien / Ristedt - Von Heiner Büntemeyer. Der Barrier Weihnachtsmarkt vor dem alten Pastorenhaus und mit der beleuchteten Kirche im Hintergrund strahlte Atmosphäre aus. 15 im Kreis angeordnete Hütten bildeten am Wochenende ein gemütliches Weihnachtsdorf mit dem nostalgischen Kinderkarussell der Familie Carstens im Mittelpunkt. Fast 100 Jahre alt ist dieses Karussell und wurde in mühevoller Arbeit und mit Hilfe von Sponsoren wieder zum Leben erweckt.

In den Holzhütten verkauften Kunsthandwerker Baumschmuck, Gestecke, Schmuck und Spielzeug. Der Schützenverein hatte sein Angebot erweitert und servierte Fisch und in einer zweiten Hütte heiße Erbsensuppe, die an diesen beiden kalten Tagen reißenden Absatz fand.

Heiß ging es auch bei Uwe Bensch zu, der in der Hütte der Bäckerei Vogel frische Schmalzkuchen, die sogenannten Mutzen im Fett brutzelte, bis sie appetitlich braun waren und mit Puderzucker serviert wurden.

Eine Gruppe angehender Erzieherinnen aus den Berufsbildenden Schulen in Syke sammelte in einer der Hütten Geld für ihre Arbeit mit jugendlichen Migranten. Sie informierten über ihr Projekt und verkauften auch Kerzen, Leuchtgläser und Fadentechnik, die sie gemeinsam mit den betreuten Jugendlichen hergestellt hatten.

Kuchen, Torten und warme Getränke

Die Budenstadt zog sich bis zum Sozialkaufhaus und dem „Café mit Herz“ durch die Glockenstraße. Dort gab es warme Speisen, kalte und warme Getränke. Da stand auch der Weihnachtsmann vor dem Möbelstübchen am Glücksrad und hatte kleine Geschenke dabei. Die beiden großen Spielzeugeisenbahnen dagegen blieben nicht lange vor dem Kaufhaus stehen, denn sie fanden sehr schnell Käufer.

Viele Weihnachtsmarktbesucher wärmten sich im Alten Pfarrhaus auf, wo es Kuchen, Torten und warme Getränke gab. Natürlich wurde auch darüber gesprochen, ob es vielleicht das letzte Weihnachtscafé in diesen gemütlichen Räumen war, denn wie berichtet, überlegt die Kirchengemeinde, dieses alte Gebäude abreißen lassen.

In Ristedt sorgte die Kälte am Samstag dafür, dass die Besucher des kleinen Weihnachtsmarktes noch enger zusammenrückten. Damit hatte der Verein Erlebnis Ristedt bereits ein Ziel erreicht: Die Pflege der Dorfgemeinschaft.

Unter der von einer Lichterkette erleuchteten Weihnachtstanne standen mehrere Holzhütten, in denen Kunsthandwerk, aber auch Crêpes und Lakritzen verkauft wurden. Vogel- und Insektenhotels wurden ebenso angeboten wie hölzerne Wichtel in unterschiedlichen Größen. Es gab Würstchen und Pommes, heiße und kalte Getränke, und die Kinder backten am Lagerfeuer Stockbrot, bis gegen Abend der Weihnachtsmann erschien und kleine Geschenke verteilte.

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