Schützentage hinterlassen guten Eindruck

Vorsitzender ist nun auch Syker Schützenkönig

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Detlev Marquardt (l.) und Frank Hesse (r.) lassen ihren neuen König Michael Recke hochleben.

Syke - Von Dieter Niederheide. Der neue Syker Schützenkönig heißt Michael Recke (55) und ist seit einigen Monaten engagierter kommissarischer Vorsitzender des Schützenvereins. „Ich bin überrascht“, gestand er und strahlte, als ihn am Sonntagabend im Festzelt seine Schützenkameraden auf einem Stuhl hochhoben – vom Jubel des Schützenvolks begleitet.

„Das ist eine der positivsten Überraschungen 2015“, lachte Recke. Königin an seiner Seite ist Lebenspartnerin Silke Bönke. Seit zehn Jahren lebt der Göttinger an der Hache. In seiner Eigenschaft als kommissarischer Vorsitzender sagte er: „Das Schützenfest 2015 ist absolut gut gelaufen, es ist ein hervorragendes Fest dank guter Organisation und dank vieler Helfer.“

Am Sonntag war neben der Proklamation der neuen Majestäten der Festumzug durch die Stadt zum Festzelt beim Schützenheim im Friedeholz das Highlight. Die Majestäten mit dem amtierenden Schützenkönig Werner Schiebe in den Pferdekutschen, vorneweg Dirigent Lukas Kruse mit der Music Company des TuS Syke, dazwischen der Spielmannszug der Bassumer Feuerwehr, neben den Schützen und Schützendamen des Schützenvereins die Ortswehr Syke und die Schießsportkameradschaft.

Nach der Proklamation wurde mit dem Königsbier und Musik zünftig gefeiert. Letzte Amtshandlung von König Werner Schiebe war die Rückgabe des Schlüssels an Bürgermeisterin Suse Laue. Die Schützenfesttage waren am Freitag mit den Pokalwettkämpfen und der Schlüsselübergabe durch Laue an Werner Schiebe gestartet.

Die Sache mit dem Bierfassanstich war leider gar nicht traditionell. Kein Fass auf dem Tisch, kein Hammerschlag auf den Zapfhahn, kein spritzender Bierschaum – es wurde schlicht eine Art Schalter an der Biertheke umgelegt, und der Gerstensaft floss aus der Leitung weiter. Immerhin: Es gab Freibier.

„Spitze“ war das Katerfrühstück am Samstag. Die dafür zuständigen Schützendamen bekamen für ihre Spezialitäten anhaltenden Beifall. Im Beisein von Bürgermeisterin Laue, die am Abend zuvor beim Pokalwettkampf voll ins Schwarze getroffen hatte (eine Zehn), und Vertretern aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Schützenwesen ehrte und beförderte der Vorstand verdiente und langjährige Mitglieder.

Zuvor aber gab es Blumen für Gertrud Just, die Landesmeisterin in der Disziplin Luftgewehr (aufgelegt) wurde. Sie hatte bei den Titelkämpfen perfekte 300 Ringe geschafft.

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