14. Altherren-Radballturnier des TSV Barrien um den Heinz-Hüneke-Gedächtnispokal

Mit dem Runden das andere Runde ins Eckige befördern

Beim Altherren-Radballturnier zeigten die Veteranen ihr Können. - Foto: Jantje Ehlers

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Dass die alten Radballspieler ihren Sport noch immer beherrschen, zeigte sich am Sonnabend wieder, als der TSV Barrien das 14. Altherren-Radballturnier veranstaltete. Spielberechtigt waren dabei Spieler, die das 40. Lebensjahr überschritten haben, über eine gültige Lizenz für das Spieljahr 2016 verfügen und keine Ligaspiele mehr bestreiten.

Dieses Turnier um den nach dem Ehrenvorsitzenden des TSV Barrien benannten Heinz-Hüneke-Gedächtnispokal ist deutschlandweit bekannt und beliebt. Die Teilnehmer reisten aus Lüblow (Mecklenburg-Vorpommern), Unseburg und Gardelegen (Sachen-Anhalt), Naurod und Arheilgen (Hessen), Selzen (Rheinland-Pfalz) sowie aus Etelsen an und feierten zunächst ein fröhliches Wiedersehen.

Der TSV Barrien ist der einzige norddeutsche Radsportverein, der noch Altherren-Radballturniere veranstaltet. Da gibt sich die deutsche Radballelite von einst gern ein Stelldichein und greift bei den Spielen ganz tief in die Trickkiste.

Um den freundschaftlichen Charakter dieser Spiele zu demonstrieren, wurden die Mannschaften einander zugelost. Gespannt warteten die Teilnehmer darauf, welchen Spieler Spielleiter Klaus Nienaber dem vierfachen Pokalsieger Hubert Otto zulosen würde.

Als ihm der über 60-jährige Heinz Borg, der älteste Spieler, als Partner ausgelost wurde, schöpfte die Konkurrenz Hoffnung.

Dass weniger das Alter für den Erfolg bei diesem Turnier wichtig ist als vielmehr die Fähigkeit, sich möglichst schnell mit seinem neuen Partner spielerisch zu verstehen, bestätigte sich im Turnierverlauf wieder. Die beiden Altmeister spielten von Beginn an „wie aus einem Guss“. Sie gewannen alle Spiele, die meisten davon sogar sehr deutlich.

Der freundschaftliche Charakter des Turnieres war während der Spiele schnell vergessen. Die Gegner beharkten sich intensiv, es wurde gehadert und geschimpft, manchmal tat schon das Zuschauen weh. Aber spätestens nach dem Schlusspfiff gab man sich versöhnlich die Hand. Die leider nur wenigen Zuschauer, darunter auch ehemalige Radballer aus Warfleth, die nicht mehr aktiv sind, bekamen sehr guten Radballsport geboten, zumal Barrier Spielern – dazu gehörte auch der neue Barrier Ortsbürgermeister Manfred Nienaber – einige Siege gelangen. Sie hatten zufällig alle einen Spielpartner aus Arheilgen zugelost bekommen.

Die beste Barrier Platzierung gelang Stefan Wieczorek, der mit seinem Partner Peter Johanni den vierten Platz belegte. Detlef Lachky kam mit Jörg Eißler auf den sechsten Platz, und Manfred Nienaber und Edgar Renz belegten den letzten Platz.

Die Siegerehrung erfolgte abends beim gemütlichen Radball-Ball und einem gemeinsamen Essen im Gasthaus Vollmer.

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