Rüttelschuhs Wassermühlen-Programm im ersten Halbjahr 2016

Bunte Überraschungen wieder inklusive

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Der Vorstand des Vereins Rüttelschuh mit (v.l.) Elke Hoffmeister-Röpke, Monika Schröder, Christiane Decke und Christiane Palm-Hoffmeister hat wieder ein vielfältiges Halbjahresprogramm für seine Besucher bereit.

Von Dagmar Voss. Kabarett, Konzerte und Kunst geben sich zwischen den historischen Balken der Wassermühle auch im 26. Jahr von Rüttelschuh ein Stelldichein. Von Januar bis Juni wartet eine bunte Vielfalt von kulturellen Events, sieben musikalische Genüsse, eine Lesung, eine Ausstellung und ein Kabarett auf die Besucher.

Ganz neue und altvertraute Künstler sind dabei, wieder einmal der Gitarrenzauberer Martin C. Herberg und die beliebte Band Finnegan; dazu gibt es die Möglichkeit, an diesen Abenden zu den unterhaltsamen Ereignissen etwas zu Essen zu genießen, einen guten Biowein oder ein leckeres Bier.

Schon traditionell macht den Auftakt zum Geburtstag von Heinrich Schmidt-Barrien eine plattdeutsche Gruppe, in diesem Fall am 19. Januar die „Tüdelband“ mit ihrem „Sommerkinner“ – quasi eine plattdeutsch-herzliche Vorfreude auf den Sommer. Die außergewöhnliche Band füllt mit ihren Texten op Platt die kulturelle Lücke zwischen schnödem Girlie-Pop und altbackener Mundart – man darf gespannt sei und sollte schnell noch Karten ordern, denn dieser Abend ist jedes Jahr im Januar schnell ausverkauft.

Weiter geht es am 11. Februar mit dem Kultgitarristen Martin C. Herberg, der auf seiner Abschiedstournee letztmalig in Barrien Station machen wird. Danach am 19. Februar zur Abwechslung eine Lesung mit dem mittlerweile gut bekannten Juraj Sivulka: „Stationen eines Lebens: Erich Kästner“, zusammengefasst mit Sivulkas individueller Auswahl und am Klavier begleitet von Bernhard Schenke. Irische Musik haben die Rüttelschuh-Damen zweimal geplant, zum einen „Éist“ am 27. Februar und dann die lebens- und spiellustigen Herren von „Finnegan“ am 15. April. Weitere musikalische Highlights – die ebenfalls immer um 20 Uhr starten - sind am 28. April Ben Ford Davies aus Australien, „eine Naturgewalt“, sagen die Veranstalter; sie sind der Empfehlung von der hier sehr erfolgreichen Ronny Tahenny gefolgt. Und, eher ganz anders, Daniel Malheur am 27. Mai, der mit seinem „Susi bläst das Saxofon …“ sicherlich für bestes Amüsement sorgen wird.

Lieder, Folklore, Volksmusik und Folksongs macht am 17. Juni zum Abschluss des ersten Halbjahres die Gruppe „Liederfolk“, also Spirituals und Gospels, sie singen und musizieren jiddische Folklore und „Lieder gegen das Vergessen“.

Zu weiteren Traditionen gehört eine Vernissage, dieses Jahr am 23. April um 17 Uhr: „Rost ohne Ende“, Malerei und Objekte von Britta Gansberg.

Wie es sich gestaltet, in „Zehn Schritten zum Weltretter“ zu werden, will Kabarettist Jan Jahn am 11. März verraten. Die Kulturinitiative verspricht: „Selbstironisch, klamaukfrei, authentisch und gern auch politisch unkorrekt umschifft er elegant jede Moralinklippe. Denn ob es das eigene, längst ausgereizte CO2-Konto ist oder die Abneigung gegen den Kauf eingedellter Konservendosen - der erhobene Zeigefinger wird kurzerhand abgesägt.“ Dieser Abend findet in Kooperation mit der Gruppe „Energie in Bürgerhand“ zum fünften Jahrestag der Fukushima-Katastrophe statt.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Kreissparkasse, bei „Kunst und Kreativ“, beide in Barrien, außerdem bei Buchhandlung Schüttert und in der Wassermühle, Telefon 04242/7170.

www.wassermuehle-barrien.de

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