Rübenvermarktung zieht um / Geschäftsführer Brunkhorst geht in Ruhestand

Ein süßer Abschluss

Heinrich Brunkhorst, Geschäftsführer des Zuckerrübenverbands im Hunte-Weser-Gebiet.
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Heinrich Brunkhorst, Geschäftsführer des Zuckerrübenverbands im Hunte-Weser-Gebiet.

Syke – Die Rübenvermarktung Hunte-Weser GmbH ist umgezogen – von Heiligenfelde nach Syke an die Siemensstraße im Industriegebiet. Das Team um Geschäftsführer Heinrich Brunkhorst hat sich in den Büroräumen der Erzeugergemeinschaft für Qualitätstiere (EfQ) schon eingerichtet. Das Firmenschild am neuen Domizil ist nicht zu übersehen.

„Die neuen Räumlichkeiten liegen weiterhin inmitten unseres Verbandsgebietes und in räumlicher Nähe zur bisherigen Wirkungsstätte. Das neue Büro bietet die Möglichkeit, uns personell und wirtschaftlich weiterzuentwickeln“, so Brunkhorst. Er nennt noch einen weiteren gewichtigen Grund: „Die Verlagerung unserer Geschäftsräume war zwingend erforderlich geworden, nachdem die RWG Niedersachsen Mitte den Beschluss zum Abriss des Bürogebäudes in Heiligenfelde gefasst hat.“

Wie der Geschäftsführer sagt, konnte die Rübenernte 2020/21 am 22. Januar noch an der Wirkungsstelle in Heiligenfelde abgeschlossen werden. Heinrich Brunkhorst weist darauf hin, dass das Büro in Heiligenfelde seit 2003 der Arbeitsplatz für die Mitarbeiter und Anlaufstelle für die Rübenanbauer der Region war.

Für Heinrich Brunkhorst war die abgelaufene Ernte die letzte Ernte in der Funktion als Geschäftsführer der Rübenvermarktung. Nach 39 Jahren Betriebszugehörigkeit, davon 25 Jahren in verantwortungsvoller Position als Geschäftsführer, sieht er seinem Ruhestand entgegen. Es freut es ihn, dass seine letzte Ernte deutlich erfolgreicher war als die in den zurückliegen den Jahren 2018 und 2019. Er wird vor der nächsten Rübenkampagne in den Ruhestand gehen.

Zur Frage nach dem Ergebnis der Rübenernte 2020 sagt der Geschäftsführer: „Nach 128 Tagen und 450 000 Tonnen transportierter Zuckerrüben kann ein positives Fazit gezogen werden. Der Flächenertrag erreichte mit 76 Tonnen Zuckerrüben pro Hektar wieder den langjährigen Durchschnitt.“ Er führt weiter aus, dass die Zuckergehalte mit 18 Prozent leicht überdurchschnittlich waren und der Zuckerertrag als eine wesentliche wirtschaftliche Kennzahl pro Hektar bei 13,6 Tonnen liegt.

In Verbindung mit den gestiegenen Zuckerpreisen an den Märkten sei, so Brunkhorst, mit steigenden Rübenpreisen zu rechnen. Mit einem Blick in die Zukunft sagte Brunkhorst: „Für 2021 und der beginnenden Aussaat sind wir zuversichtlich. In Europa ist der Anbau leicht rückläufig, werden die Anbauempfehlungen eingehalten und keine Überschüsse produziert, gehen wir von einem anhaltenden positiven Trend aus.“

Ist ein Nachfolger gefunden worden? Brunkhorst bestätigte, dass weiterhin gesucht wird. „Es sollte jemand sein, dem landwirtschaftliche Themen nicht fremd sind, der der Landwirtschaft verbunden ist und der eine kaufmännische Ausbildung sowie Berufserfahrung hat.“ Ein Studium sei nicht zwingend erforderlich.

Von Dieter Niederheide

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