Wolfgang Schmidt greift zum Abschied in die Saiten

Raus mit Rock ‘n’ Roll

Schulleiter Wolfgang Schmidt nahm gestern Abschied von der Grundschule in Heiligenfelde. Foto: Heinfried Husmann

Von Horst Meyer

Heiligenfelde – Das ominöse „schwarze Loch“ erwartet Rektor Wolfgang Schmidt nicht, obwohl sein Berufsleben als Leiter der Grundschule Heiligenfelde gestern endete. Schulrat Mario Hippenstiel überreichte ihm die entsprechende Urkunde. Er bescheinigte Schmidt die Gabe, Freude zu vermitteln.

Zuvor hatten sich bereits „seine“ Schüler und deren Eltern in der Sporthalle verabschiedet. In Vorführungen und mit selbst gebastelten Geschenken machten sie ihre Verbundenheit deutlich. Darunter auch Schüler einer zweiten Klasse aus dem Jahr 1997, Schmidts erster Klasse in Heiligenfelde. „Vor euch hatte ich damals ganz schön Bammel. Ich hatte zuvor noch nicht in einer Grundschule unterrichtet und fragte mich: Wie bringe ich denen das Abc bei? Letztendlich habt ihr mich aber verleitet, hier fest anzuheuern“, bescheinigte Schmidt ihnen.

Mit mehreren La-Ola-Wellen endete dieser schon recht emotionale Teil. In der anschließenden offiziellen Verabschiedung mit Schulrat, Bürgermeisterin, Pastor, Vertretern aus Politik sowie dem Kollegium und Wegbegleitern übernahm Wolfgang Schmidt selbst die Regie. Zusammen mit Sohn Elmar sowie Hermann Waterstraat und Rolf Thüne von der ehemaligen Band The Beathovens, in der Schmidt auch selbst mitgespielt hat, rockte er zwischen den Reden.

Auch wenn der Abschied immer irgendwie mitschwang, hatte man doch das Gefühl, Teilnehmer einer fröhlichen Familienfeier zu sein. Das Kollegium sang in Anlehnung an Udo Jürgens „Mit 65 Jahren, da fängt die Rente an“. Bürgermeisterin Suse Laue betonte, dass Schmidt bereit war, neue Wege zu gehen. Etwa bei der Kooperation mit der Erlenschule, die Schmidt selbst als Erfolgsgeschichte bezeichnete. Ortsbürgermeister Wilken Hartje, der „als einziger Redner auch hier zur Schule gegangen ist“, sprach von Konstanz an der Schule und meinte dabei ausdrücklich nicht die alten Gebäude.

Wolfgang Schmidt nahm Anleihen bei Astrid Lindgren, der Namensgeberin der Schule. „Macht haben, ohne sie zu missbrauchen“ sei ihm immer wichtig gewesen.

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