Rund 60 Teilnehmer in der Stadtbibliothek

Viel Spaß beim Kneipenquiz ohne Kneipe in Syke

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Volles Haus beim ersten Quiz-Abend in der Stadtbibliothek.

Syke - Von Michael Walter. Was ist eine Petersburger Hängung? Was versteht man in der Literatur unter einem falschen Freund? Und wie heißt das Pferd von Gandalf dem Grauen? – Wer diese Fragen aus dem Handgelenk beantworten konnte, hatte gute Chancen, am Freitag bei „Ein quizzchen Spaß muss sein“ ganz vorne zu landen.

Es war ein geglücktes Experiment, zu dem Bibliotheksleiterin Jutta Behrens und ihr Team eingeladen hatten. Kneipen-Quiz ohne Kneipe, dafür in der Stadtbibliothek. Knapp 60 Mitspieler waren gekommen. In zehn Teams traten sie gegeneinander an und hatten eine ganze Menge Spaß dabei.

Als Quizmaster hatte Jutta Behrens mit Tom Zimmermann und Darren Grundorf zwei Profis engagiert, die schon seit Jahren regelmäßig solche Rätselrunden veranstalten. In einer Bibliothek war es aber auch für sie jetzt das erste Mal.

„Niemand braucht Angst zu haben, dass er nach vorne kommen muss und sich blamiert. Alle Fragen werden schriftlich beantwortet“, nahmen die beiden Spielleiter gleich zu Beginn dem einen oder anderen Teilnehmer seine vermutlich größte Sorge.

Fünf Runden wurden gespielt. Pro Runde gab es fünf mitunter mehrteilige Fragen. Oder besser: Aufgaben. Gleich in der ersten Runde reichte es zum Beispiel nicht aus, wenn man wusste, was für ein Möbelstück ein Tête-à-tête ist (Ein Doppelsessel, auf dem man sich gegenüber sitzt). Die Teams mussten die Antwort zeichnen. Wissen ist eben nicht alles – man muss es zuweilen auch malen können.

Thema Literatur zieht sich wie ein roter Faden

Es ist zuweilen auch ganz nützlich, sich mit Alkohol auszukennen. Zum Beispiel, wenn einem ein Quizmaster drei Flaschen ohne Etikett auf die Leinwand projiziert und man sagen soll, welches Getränk da drin ist. Ob es nun gut oder schlecht ist, dass die meisten Teams all drei richtig erkannt hatten, lassen wir mal dahingestellt bleiben.

Großes Hallo gab es bei der Auflösung nach jeder Runde und bei der Bekanntgabe der Zwischenständen nach jeweils zwei Runden.

Passend zum Ort zog sich das Thema Literatur wie ein roter Faden durch den Abend. Angefangen bei der fiktiven Rahmenhandlung, mit der Grundorf und Zimmermann die einzelnen Spielrunden miteinander verbunden hatten, bis hin zu Franz Kafkas „Verwandlung“, die es in einer verklausulierten Umschreibung zu erkennen galt.

Mit den beliebtesten Haribo-Sorten musste man sich allerdings auch auskennen und ebenso ein bisschen was von Asterix verstehen. Insofern war es vielleicht gar nicht so überraschend, dass am Ende die jüngsten Quizteilnehmer die Nase vorn hatten: Die Zwillinge Isabel und Eric (12) legten mit ihren Eltern als „Die Viererbande“ einen Start-Ziel-Sieg hin. Ihr Preis: Theaterkarten für Vier und ein Quiz-Spiel für zu Hause.

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