„Komm, ich zeig Dir meine Schule“: Volles Haus bei der GS am Lindhof

„Das Programm sind die Kinder“

Lust auf eine Runde Tischkicker? – Da mussten sich die meisten Besucher nicht lang von den Kindern bitten lassen. Die Aktion „Komm, ich zeig Dir meine Schule“ an der GS am Lindhof war buchstäblich der vielzitierte „volle Erfolg“. Gut 200 Besucher hatten sich vorab angemeldet, aber noch eine ganze Menge dazu waren spontan gekommen. - Foto: Buwa

Syke - Von Dieter Niederheide. „Das ist heute alles anders als zu der Zeit, als ich noch zur Schule ging“, staunte der Großvater Gerhard Kramer (66) und folgte Enkel Joshua (9) gerne, als der ihn am Samstag durch „seine“ Grundschule am Lindhof führte.

Beim Rundgang durch die teilgebundene Ganztagsschule (seit 2016) gab es allerdings einen längeren Stopp. Grund: Es wurde eine Partie am Fußballkicker ausgetragen. Joshua und der Großvater gegen Joshuas Vater.

Zuschauerin war dabei Joshuas Mutter Katja Lübkemann (44), die selbst einst die Grundschule am Lindhof besuchte. Sie sei sehr zufrieden mit der Entwicklung und dem Angebot der Schule.

Beim Großvater ging Schule noch anders: „Tischkicker gab es damals bei uns nicht“, erzählt Gerhard Kramer. „Wir haben auf dem Schulhof gespielt und unser Pausenbrot gegessen.“ Er sei schon beeindruckt von der Schule, die sein Enkel besucht.

Die Grundschüler hatten nicht vergebens unter dem Motto „Komm, ich zeig Dir meine Schule“ Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten oder Paten eingeladen. Die Folge: Ein volles Schulhaus. Ramona Klein, Vorsitzende des Fördervereins, gestand am Ende: „Mit so einem Andrang hatten wir nicht gerechnet. Das zeigt uns, dass die Kinder ihre Schule gerne zeigen.“

Unter den Besuchern waren auch Flüchtlingsfamilien, die speziell eingeladen waren. Schulleiterin Ursula Buchwald-Wachendorf: „Die Kinder der Flüchtlingsfamilien können ihren Eltern in deren Muttersprache die Einrichtungen zeigen und erklären.“ Was die Kinder, wie man beobachten konnte, nur zu gerne taten. Auch die Nachbarn der Grundschule hatten in ihren Briefkästen Einladungskärtchen erhalten. Kein Wunder also, dass weit mehr als die vorab angemeldeten 200 Besucher kamen.

Ursula Buchwald-Wachendorf: „Gastgeber sind heute die Schulkinder, sie sind das Programm.“

Beim Rundgang durch den alten und neuen Teil wird den Besuchern deutlich geworden sein, wie spannend und lebhaft Schule in der heutigen Zeit sein kann. Zu sehen waren dabei auch Einrichtungen, die vom Förderverein gestiftet wurden. Zum Beispiel der Bewegungsraum mit dem Dschungelparcours.

Die Kinder führten ihre Gäste darüber hinaus unter anderem zum Forscherraum, in den Ruheraum, den Computerraum oder die Schulbücherei. In der Mensa konnten die Besucher dann bei Kaffee und von den Eltern selbst gebackenem Kuchen eine Pause einlegen.

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