Ausschuss votiert für Zusammenarbeit

ProDem für Syker Quartiersleitung

Syke - Von Robin Grulke. Seit März 2014 steht Quartiersmanagement in Syke für das Ziel, Senioren zusammenzubringen und zu unterstützen. Bei den Treffen in den „Quartieren“ (Vereinsheime oder andere Treffpunkte) kommen ältere Menschen – bislang nur in Okel und Steimke – zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, mit Ehrenamtlichen an ihrer Seite.

Wenn es nach dem Ausschuss für Generationen geht, hat das Projekt ab kommendem Jahr mehr Spielraum: Es soll vom Verein ProDem begleitet werden.

Bislang kümmert sich Heike Wilhelm von der Stadtverwaltung um die Organisation. Sie ist die eine Person, die zeitaufwendig zwischen Ehrenamtlichen, Senioren und Verwaltung vermittelt. Im Oktober kommt neben Steimke und Okel auch Osterholz-Gödestorf-Schnepke dazu, und Sykes Ortsbürgermeister Peter Jahnke scharrt mit den Hufen. „Wenn man’s gut machen will, ist das zuviel“, sagt Wilhelm.

Für die steigende Nachfrage braucht man also einen Organisator. „ProDem macht das in Weyhe und Stuhr erfolgreich“, meint Wilhelm. Bei einer Ausschreibung war das Angebot vom Verein 37. 000 Euro jährlich das günstigste von dreien, zumal hat ProDem Erfahrung in der Seniorenbetreuung. Der Verein würde eine Quartiersmanagerin plus Stellvertreterin stellen, die Treffen mitorganisieren, Ehrenamtliche schulen und immer ein offenes Ohr für die Anliegen aus den Syker Quartieren haben. Dazu kommen 6. 000 Euro für zusätzliche Stunden einer Mitarbeiterin der städtischen Syker Freiwilligenagentur, um das Quartiersmanagement zu unterstützen.

„Das ist eine Investition in die ältere Bevölkerung“, meinte Seniorenbeiratsmitglied Helmut Beyerle bei der Sitzung. Das sah auch Jannis Petermann (CDU) so, allerdings wollte er ProDem vorerst nicht mit ins Boot holen. „In Syke brauchen wir das aber“, entgegnete Peter Jahnke (SPD) angesichts der mit kleineren Ortschaften verglichen hohen Einwohnerzahl im Stadtkern.

Schließlich meinte Gerhard Thiel: Wenn man schon Menschen unterstützt und integriert, dann doch bitte alle. Der Ausschuss nahm seinen Vorschlag an, das Konzept in Richtung generationsübergreifende integrative Ziele zu ergänzen. Schließlich stimmten die Ausschussmitglieder für die Bereitstellung der insgesamt rund 43. 000 Euro und für die Zusammenarbeit mit ProDem – allerdings befristet auf zwei Jahre.

Schließlich stand noch die Mitfahrer-App der SPD auf der Tagesordnung. Angesichts von Bürgerbus und geplantem Bürger-Auto im Syker Süden brachte Petermann die Idee ein, die beiden Dienste in der App zu vereinen – mit dem Vorschlag beschäftigt sich nun die Stadt.

Rubriklistenbild: © dpa

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