An der Hauptstraße

Etliche Verstöße bei groß angelegter Kontrolle in Syker Shisha-Lounge

Gewerbeaufsicht, Zoll und Polizei durchsuchen am Freitagabend die Räume der Shisha-Lounge Lumiá in der Syker Hauptstraße.
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Gewerbeaufsicht, Zoll und Polizei durchsuchen am Freitagabend die Räume der Shisha-Lounge Lumiá in der Syker Hauptstraße.

In einer groß angelegten Aktion haben die Mitarbeiter der Polizei Diepholz, des Zolls und der Gewerbeaufsicht des Landkreises am späten Freitagabend die Räume der Shisha-Lounge Lumiá an der Syker Hauptstraße kontrolliert. Dabei wurden etliche Verstöße vonseiten der Gäste und der Betreiber festgestellt.

Syke – „Sie ist nach unserem Kenntnisstand die einzige Shisha-Bar im Landkreis, die derzeit noch geöffnet hat“, sagt Thomas Gissing, Pressesprecher der Polizei Diepholz. Grundsätzlich habe es sich bei der kaum zu übersehenen Aktion um eine Corona-Kontrolle gehandelt, so Gissing weiter. Vergangene Woche hatte der Landkreis verstärkt derartige Kontrollen angekündigt.

In Syke setzte er sie mit mindestens zwei Dutzend Beamten um, die um kurz vor 22 Uhr anrückten. Sie sperrten den Parkplatz, den sich die Shisha-Lounge mit der Fleischerei Behrens und dem Eiscafé Mi Piace teilt, ab, und durchsuchten etwa zwei Stunden lang die Räume Lumiás. „Jeder hat für sich in seinem Bereich gearbeitet“, erklärt Gissing. Und die Beamten wurden fündig, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Unter Auflagen bleibt die Shisha-Lounge Lumiá weiterhin geöffnet.

Die Polizei stellte unter den rund 30 Gästen in der Shisha-Lounge zum Teil „erhebliche Verstöße“ gegen das geltende Infektionsschutzgesetz fest. So soll teilweise die Maskenpflicht nicht eingehalten worden sein, sich nicht oder nicht ausreichend geimpfte Gäste in der Bar befunden haben, und auch die Einlasskontrollen seien, laut Polizei, unzureichend gewesen. „Das zieht Bußgelder für die Gäste und insbesondere für die Betreiber nach sich“, betont Thomas Gissing.

Sehr kooperative Betreiber und Gäste

Das Gewerbeaufsichtsamt notierte angebliche bau- und brandschutzrechtliche Verstöße der Betreiber. Der Zoll überprüfte die Einhaltung der betrieblichen Pflichten mit Augenmerk auf mögliche Steuervergehen. Er beschlagnahmte mehrere Kilogramm Tabak. „Ein Anfangsverdacht“, sagt Gissing.

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Der Pressesprecher betont, dass sowohl die Gäste als auch die Betreiber des Lokals „sehr kooperativ“ gewesen seien und es keine Schwierigkeiten bei der Durchführung der Kontrollen gegeben habe. Der Betrieb der Shisha-Lounge Lumiá darf indes weiterlaufen, „jedoch unter erheblichen Auflagen“, so Gissing. Abzuwarten bleiben die genauen Ergebnisse der Kontrollen und deren Auswirkungen auf das Geschäft.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Polizei kündigte indes an, dass die verstärkten Kontrollen auch in dieser Woche weitergehen werden. Verstöße gegen die Corona-Regelungen würden „konsequent geahndet, gerade auch um die, die sich vorbildlich verhalten, zu schützen“, heißt es in der Mitteilung. Thomas Gissing betont zudem, dass am Wochenende vielerorts kontrolliert wurde und lobt die Umsetzung der notwendigen Corona-Maßnahmen der Gewerbetreibenden und der Gäste. Doch am Syker Beispiel von Freitagabend sehe man, „dass es nottut, auch weiterhin genauer zu kontrollieren.“

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