Platz eins und zwei gehen nach Syke

Schüler des Gymnasiums Syke gewinnen bei der Junior-Sparte von Jugend forscht

Zwei Kinder mit einem Fahrrad, an dem Sensoren angebracht sind. Eines der Kinder zeigt darauf.
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Der Abbiege-Assistent für Radfahrer von Gero Alewelt (links) und Nikolai Staschen soll mögliche Unfälle verhindern.

Platz eins und zwei gehen an Schüler des Gymnasiums Syke. Sie haben sich in diesem Jahr in der Junior-Sparte „Schüler experimentieren“ von Jugend forscht auf Landesebene gegen die Konkurrenz durchgesetzt.

Syke - Armin Schüttemeyers mobiler Bodenfeuchtigkeitssensor belegte den ersten Platz, gefolgt vom Abbiege-Assistenten für Radfahrer, der Gero Alewet und Nikolai Staschen den zweiten Rang einbrachte.

„Ich war mir nie sicher, wie viel Wasser unser Garten braucht“, sagte Armin Schüttemeyer. Deswegen suchte der Neuntklässler des Syker Gymnasiums nach einer verlässlichen Messmethode.

Gefunden hatte er keine. Also baute er selbst einen mobilen Bodenfeuchtigkeitssensor. Das Gerät ist ein meterlanger Stab, der zur Hälfte in den Boden gestochen wird. „Vier Sensoren messen dann ziemlich schnell in verschiedenen Tiefen die Feuchtigkeit im Boden“, erklärte der erstplatzierte Schüler.

Fertig ist sein Sensor allerdings noch nicht: „Am Stab sind LED-Leuchten, die ich noch kalibrieren muss.“ Um zu wissen, wann zu wenig Wasser im Boden ist, will er im eigenen Garten einen Versuchsbereich aufbauen. Danach werden die Sensoren eingestellt. Leuchten die LED grün, ist genug Wasser im Boden, bei gelb wird es kritisch und bei rot ist zu wenig Wasser in der Erde.

Armin Schüttemeyer belegt in der Sparte „Schüler experimentieren“ von Jugend forscht den ersten Platz.

Neben Platz zwei bei „Schüler experimentieren“ erhielten Nikolai Staschen und Gero Alewelt den Sonderpreis „Thinking Safety“ für ihren Fahrrad-Abbiege-Assistenten. Denn ihr System soll Radfahrer vor Unfällen mit Autos schützen. „Ich hatte schon öfter die Situation, dass ich ein abbiegendes Auto, das von hinten kam, nicht bemerkt habe“, sagte Gero Alewelt. So würden gefährliche Situationen entstehen. „Das wollten wir ändern“, meinte Nikolai Staschen.

Dafür bauten die beiden Siebtklässler einen Sensor an ihr Fahrrad. „Der misst, ob die Entfernung zu einen Fahrzeug größer oder kleiner wird“, so Gero Alewelt. Der Sensor ist verbunden mit einem kleinen Lämpchen am Lenker. „Wenn das Auto, das sich nähert, etwa zwölf Meter hinter dem Radfahrer ist, leuchtet die Lampe auf. Dadurch wird der Radfahrer gewarnt“, sagte Gero Alewelt.

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