Bramstedter Studenten wollen im Erzähl-Café über ihre Freiwilligendienste in Kenia und Uganda berichten

Persönliche Eindrücke aus der Fremde

Femke Agena aus Bramstedt hat in Uganda mit taubstummen Kindern gearbeitet. Im Erzähl-Café berichtet sie darüber.

Syke - Über das Leben in fremden Ländern und die dortigen Kulturen hat Sönke Ziemer aus Bramstedt viel zu berichten. Der Physik-Student an der Universität Jena hat über den Freiwilligendienst „Weltwärts“ ein Jahr lang in Kenia als Hilfslehrer gearbeitet – weitere Aufenthalte schlossen sich an.

Gemeinsam mit den Studentinnen Femke Agena, ebenfalls aus Bramstedt, und Janna Perbix aus Leipzig wird er am Donnerstag um 19.30 Uhr im Spieker des Cafés Alte Posthalterei von Auslandsaufenthalten in Kenia und Uganda erzählen. Im Fokus: die ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse.

Es ist die erste Veranstaltung der Reihe Interkulturelles im diesjährigen Frühjahrs- und Sommerprogramm für das Erzähl-Café. Jedes Mal geht es um ganz besondere Erfahrungen, die Menschen aus Syke und umzu im Ausland gemacht haben. „Als Kulturcafé ist es unser Anliegen, sowohl den Dialog von Menschen aus verschiedenen Nationen in Syke zu fördern, als auch den Blick nach außen zu richten“, erklärt Johannes Huljus, Vorsitzender des Vereins Rund ums Syker Rathaus, der Betreiber des Cafés. Er sei immer wieder erstaunt darüber, wie viele Menschen „aus kulturellen Schätzen schöpfen“ könnten. Davon viel mitgenommen hat auch Sönke Ziemer. „Ich werde mich beim Erzählen auf das Leben in einer kenianischen Gastfamilie außerhalb der Arbeit konzentrieren“, kündigt der Bramstedter an. Prägend sei es zum Beispiel, wie sehr man als Weißer in Kenia auffalle.

Daran anknüpfen möchte Femke Agena: Sie spricht über ihren Arbeitsalltag in der Stadt Kabasanda in Uganda. „Femke hat an einer Internatsschule mit taubstummen Kindern gearbeitet“, berichtet Sönke Ziemer.

Außerdem möchte Janna Perbix aus Leipzig das Publikum ganz nah an ihre Empfindungen heranlassen und Auszüge aus ihrem Tagebuch, das sie in Kenia geschrieben hat, lesen.

Das Erzählcafé hält er für eine spannende Einrichtung. „Ich möchte am liebsten die ganze Welt bereisen. Durch die Berichte von anderen bekomme ich aber gute Eindrücke vermittelt.“

Weiter mit der Reihe Interkulturelles geht es am Mittwoch, 6. April, im Erzähl-Café. Biologie-Professor Wolfgang Heyser von der Universität Bremen wird unter dem Motto „Madagaskar erlebt“ von interkulturellen Begegnungen während einer Forschungsreie auf der Insel berichten.

Am 12. Mai werden Lehrkräfte der Grundschule Am Lindhof über die dortige Förderung der interkulturellen Erziehung und Integration sprechen. Die Weyherin Claudia Tülp und zwei Angehörigen des namibischen Stammes Mafwe sind am 26. Mai zu Gast. Sie erzählen von einem Projekt, das mit Hilfe des Tourismus die kulturelle Identität in Namibia erhalten soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Sommerreise: Auf hölzernen Pfaden durch die Moorwelten Ströhen

Sommerreise: Auf hölzernen Pfaden durch die Moorwelten Ströhen

Weltrekordversuch im Dauertennis in Marhorst

Weltrekordversuch im Dauertennis in Marhorst

Sommerreise: Zu Gast im Tierpark Ströhen 

Sommerreise: Zu Gast im Tierpark Ströhen 

Diepholzer Feuerwehren helfen im Hochwasser-Krisengebiet

Diepholzer Feuerwehren helfen im Hochwasser-Krisengebiet

Meistgelesene Artikel

Auszeit auf der Lohne

Auszeit auf der Lohne

Wohnhausbrand in Twistringen: Sechsjähriger spielte mit Feuerzeug

Wohnhausbrand in Twistringen: Sechsjähriger spielte mit Feuerzeug

72-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall

72-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Aufbruch am Morgen: Landkreis-Feuerwehren helfen in Heersum

Aufbruch am Morgen: Landkreis-Feuerwehren helfen in Heersum

Kommentare