Parforceritt durch die deutsche Literatur: Juraj Sivulka liest in der Wassermühle

Schwergewichte mit Humor

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Den Schalk im Nacken: Viele große Vertreter der deutschen Literatur sprudeln in ihren Werken nur so vor Ironie und feinem Witz, Sarkasmus oder Zweideutigkeiten. Juraj Sivulka nimmt die Besucher der Wassermühle am 20. Mai auf eine Reise durch die Literatur-Epochen der vergangenen Jahrhunderte.

Barrien - Von Frank Jaursch. Literatur ist langweilig? Und Literaturgeschichte ist trockener Stoff? Von wegen! Wenn Juraj Sivulka am Mittwoch, 20. Mai, in der Barrier Wassermühle „heitere Momente in der deutschen Literatur“ präsentiert, erwartet die Gäste ein kurzweiliger Parforceritt durch Jahrhunderte deutscher Schreibenskunst.

„Ich möchte einen Überblick über die deutsche Literaturgeschichte geben“, erklärt Sivulka. Und er tut das auf bemerkenswerte Weise: „Alle wichtigen Persönlichkeiten sind vertreten“, verspricht Sivulka – vom Barock bis ins 20. Jahrhundert.

Mit jedem Dichter hat sich der Barrier intensiv befasst, zum Teil mehr als ein Dutzend Biografien pro Schriftsteller gelesen. Seit 15 Jahren schon bringt er seinen Zuhörern die Person Goethe oder Ringelnatz, Fontane oder Brentano in seiner Lesungsreihe „Stationen eines Lebens“ näher.

Die Aussage einer Zuhörerin, er verleihe den Dichtern ein Gesicht, empfindet Sivulka als das größte Kompliment.

In den „heiteren Momenten“ vereinigen sich am 20.Mai die vielen literarischen Schwergewichte zu einer Art „Best of“. Und zwar nicht unbedingt mit ihren Klassikern, sondern mit jenen Gedichten oder Erzählungen, die den Leser zum Lachen bringen. Da liefern sich Goethe und Schiller ein verblüffend schlüpfriges Wortgefecht in nur vier Versen, da sorgen Fontane oder Theodor Storm für Gelächter oder hintergründiges Schmunzeln.

Und ganz nebenbei bekommen die Zuhörer eine kurzweilige Geschichtsstunde vermittelt. So mancher Gymnasiast habe bei seinen Lesungen schon eifrig mitnotiert, erzählt Sivulka lachend.

Der Barrier freut sich sehr auf seinen ersten Auftritt in der Wassermühle („ein Heimspiel!“). Pianist Bernhard Schencke begleitet ihn am Klavier. Los geht es um 20 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf für zehn Euro bei „Kunst & Kreativ“ und bei der Barrier Geschäftsstelle der Kreissparkasse.

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