Ab Sommer noch zwei Plätze frei

Grashüpfer in Osterholz suchen Nachwuchs

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Maximal zehn Sprösslinge besuchen den Kindergartens Grashüpfer in Osterholz. Antje Meinke (l., erste Vorsitzende) und Erzieherin Ute Hannekum-Schmidt (M.) beim spielen mit den Kleinen. Ein Teil des Konzepts ist das Entdecken der Natur. Das fällt in dieser Gegend nicht schwer.

Osterholz - Von Janna Silinger. Dieser Ort erinnert ein wenig an Bullerbü. Zwischen Feldern und Bäumen versteckt sich der Kindergarten Grashüpfer. Ein idyllisches Fleckchen Erde. Vor dem Haus spielen die Kinder im Sandkasten, drinnen ist es gemütlich und warm. Dort scheint die Welt noch in Ordnung. Und die gute Nachricht für Eltern, die einen Platz für ihr Kind brauchen: Die Grashüpfer suchen ab dem Sommer Nachwuchs.

Zwei Plätze sind noch nicht besetzt, erzählen Erzieherin Ute Hannekum-Schmidt und Antje Meinke, die erste Vorsitzende des Vereins. „Da es sich um einen privaten Kindergarten handelt, denken viele Eltern, solch ein Platz ist deutlich teurer als in einer Einrichtung mit öffentlichem Träger. Das stimmt aber nicht.“ Bei den Grashüpfern beträgt die Betreuungsgebühr für ein Kind etwa 130 Euro im Monat. Das ist vergleichbar mit den Kosten in einem städtischen Kindergarten. Die Betreuungszeiten gehen in der Regel von 8 bis 12.30 Uhr. „Ein Frühdienst ist möglich. Wir sind sehr flexibel“, sagt Meinke.

Ein weiterer Punkt, weshalb einige Eltern eine private Einrichtung nicht in Betracht ziehen, ist der Arbeitsaufwand. Doch auch darauf bezogen, geben Meinke und Hannekum-Schmidt Entwarnung. „Ein Elternteil muss zwei Vormittage im Monat hier sein. Man kann aber auch Verwandte oder Freunde schicken“, so Meinke, deren Sohn zurzeit selbst die Gruppe besucht. Diese Flexibilität sei gerade für berufstätige Eltern praktisch. Zusätzlich gibt es zwei bis dreimal im Jahr einen Arbeitsdienst. Das seien lediglich ein paar Stunden, in denen es zum Beispiel um die Instandhaltung der Einrichtung gehe.

Bis zu zehn Kinder zwischen drei und sechs Jahren

Hannekum-Schmidt ist seit der Gründung des Vereins vor 24 Jahren mit im Team. Damals hat sie als Mutter angefangen, heute ist sie die Erzieherin. Maximal zehn Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen die Einrichtung. So hat sie ausreichend Zeit, sich intensiv um jedes Kind zu kümmern. Zumal sie immer jemanden zur Unterstützung dabei hat.

Einige Eltern befürchten, dass es bei der Eingliederung in der Schule Probleme geben könnte, da die Jungen und Mädchen nicht an große Gruppen gewöhnt seien. „Diese Sorge ist unbegründet. Das wird immer wieder deutlich. Wir haben noch viel Kontakt zu Ehemaligen, zum Beispiel auch über jüngere Geschwisterkinder, die jetzt hier sind“, sagt Meinke.

Kindergarten bereitet gezielt auf Schule vor

Dabei zeige sich jedes Mal, dass es keinerlei Probleme gebe. Die Kinder kämen in der Schule einwandfrei zurecht, sagen die beiden Frauen. Außerdem bereitet Hannekum-Schmidt die Sprösslinge ein Jahr, bevor sie in die erste Klasse kommen, gezielt darauf vor. „Ute macht Schule“, sagt Meinke, überzeugt vom pädagogischen Konzept des Kindergartens: ganzheitliche Entwicklung. Werken, Malen, Lern- und Denkspielen, Beobachtung der Natur und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, sind nur ein Teil davon. „Einmal die Woche geht es ins Hallenbad nach Barrien. Wir machen viele Ausflüge. Wir waren schon bei der Feuerwehr, beim Imker oder auf einem Bauernhof“, erzählt die Mutter.

Bei der Anmeldung gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Interessierte haben die Möglichkeit, unter der Telefonnummer 04242/40 10 oder direkt bei Ute Meinke unter Telefon 04242/785 72 79 Kontakt aufzunehmen und sich weiter zu informieren.

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