Ohne sie würde vieles nicht gehen

23 Männer und Frauen, die viele Stunden unbezahlte Arbeit für die gute Sache leisten

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18 aus 23 – kein neues Lotto-Spiel, sondern die neuen Träger der Ehrenamtskarte. Fünf konnten bei der Verleihung am Montagabend nicht dabei sein.

Normalerweise wirken sie im Hintergrund. Montagabend hatten sie ihren Moment im Licht der Öffentlichkeit: 23 Männern und Frauen verlieh die Stadt Syke bei einer Feierstunde im Ratssaal die Ehrenamtskarte.

Syke - Die damit verbundenen Vergünstigungen können laut Bürgermeisterin Suse Laue lediglich ein symbolisches Dankeschön sein für ungezählte Stunden unbezahlter Arbeit im Dienst der Allgemeinheit. „Sie tragen dazu bei, dass es in Syke Angebote gibt, die die öffentliche Hand nicht mehr leisten kann.“

Fünf der Ehrengäste dieses Abends fehlten aus gesundheitlichen Gründen. Sie erhalten die Ehrenamtskarte zu einem späteren Zeitpunkt. Elf bekommen sie zum ersten Mal, zwölf sind „Wiederholungstäter“, so Laue.

Wolfgang Arbeiter, Gerda Hink und Klaus-Dieter Wehmeier arbeiten bei der Syker Tafel. Hink sorgt für die Tafelmitarbeiter bei der Lebensmittelausgabe in Syke, Arbeiter kümmert sich um die gekühlten Waren.

Heide Wolter ist seit 20 Jahren für den regionalen ökumenischen Hospizdienst tätig. Sie kümmert sich dort um die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und macht auch selbst noch Besuche.

Sabine Diers ist seit 2006 Sport- und Jugendleiterin beim Schützenverein Wachendorf und gehört außerdem zu den „Ata-Girls“. So nennt sich der Reinigungstrupp, der nach Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus wieder Klar Schiff macht.

Josef Söder ist seit viereinhalb Jahren beim DRK-Seniorenheim in Barrien aktiv in vielen verschiedenen Bereichen. Vom Grillmeister bis zum Sitzsport. Bei den Bewohnern gilt er wegen seines liebevollen Umgangs mit ihnen als äußerst beliebt. Seine Motivation: „Der Generation etwas zurückzugeben, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut hat.“ Söder ist auch Ausbildungspate an der Berufsfachschule.

Hermann Munzel gehört zum Verein Biker-Brummi-Hilfe. Seine Aufgabe ist die Zusammenstellung und Koordination der Hilfsgüter-Konvois, die der Verein jährlich nach Südosteuropa schickt.

Heide Osterthun hat seit 2015 bei der Flüchtlingshilfe mehrere Familien betreut. An der Grundschule am Lindhof war sie außerdem als Hausaufgabenhilfe und als Lese-Patin aktiv.

Birgit Thalmann gehört seit 15 Jahren zum Vorstand des Syker Landfrauenvereins.

Werner Vogler ist eines der „Kellerkinder“ vom Kreismuseum. So nennen sich die Ehrenamtlichen selbst, die im Magazinkeller den Bestand des Museums inventarisieren und in elektronische Datenbanken einpflegen. Er persönlich inventarisiert seit sieben Jahren die schulgeschichtliche Sammlung. Und er ist noch lange nicht fertig.

Gerhard Bensch, Cornelia Freitag und Peter Sewald sind der Vorstand des Sozialverbands VdK. Bensch ist seit über 30 Jahren Vorsitzender, Cornelia Freitag seit 2010 seine Stellvertreterin. Und Peter Sewald ist seit 2013 Schriftführer.

Seit 1979 bietet die Christuskirchengemeinde einen regelmäßigen Seniorennachmittag an. Monika Brammann, Karin Bödeker, Karla Kernchen, Ingrid Möller, Ursel Pieper, Ulla Sandering, Uschi Staschewski und Marianne Walkenhorst bilden dafür das Orga-Team. Marianne Walkenhorst übrigens von Anfang an – seit 40 Jahren. Darüber hinaus übernehmen die Frauen auch viele andere Aufgaben für die Kirchengemeinde, von Einkäufen bis zu Botengängen.

Petra Woggon engagiert sich bei der Arbeiterwohlfahrt, wo sie sich um die Kleiderkammer kümmert.

Bernd Dannemann erhält die Ehrenamtskarte für sein Engagement in der Verbandsarbeit beim Tischtennis-Kreisverband.

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