„Kunst in der Provinz“ setzt Reihe fort

Offenes Atelier

Vereinsvorsitzende Brunhild Buhre (r.) lädt zusammen mit Clemens Niewöhner (v.l.), Ruth Cordes und Kim Peters zum Tag der Offenen Ateliers ein. Foto: Husmann

Landkreis Diepholz – 34 Künstler aus dem gesamten Landkreis Diepholz und dem Umland wollen im September Einblick in ihr kreatives Schaffen geben. Zum nunmehr dritten Mal richtet der Syker Verein „Kunst in der Provinz“ die Offenen Ateliers unter dem Motto „Landschafft Kunst“ aus. Von Espelkamp bis hoch nach Bremen sind die Künstlerstätten verteilt. „Man kann richtig eine Rundtour planen“, findet Organisatorin Kim Peters.

Gemeinsam mit Ruth Cordes und Clemens Niewöhner hat sie die diesjährige Veranstaltung nicht nur geplant – die drei wirken auch selbst als Kunstschaffende mit. Nicht unerwähnt bleiben sollten dabei die zahlreichen Gastkünstler, die in den verschiedenen Ateliers ebenfalls ihre Arbeiten vorstellen.

Die Zahl der Teilnehmer bei den Offenen Ateliers steigt. 2017 waren es noch 27, erzählt Niewöhner. Er hatte mit der Gestaltung der neuen Flyer in den vergangenen Wochen gut zu tun. Aufgrund der vielen Künstler musste er das Heft von sechs auf acht Seiten erweitern.

Der Grund für den Anstieg liege nicht zuletzt daran, dass „Kunst in der Provinz“ im vorigen Jahr rund 35 neue Mitglieder gewonnen habe, so die erste Vorsitzende Brunhild Buhre. Die Künstler würden nicht nur den Vernetzungsgedanken schätzen, sondern auch die unmittelbare Anbindung an Veranstaltungen wie die Offenen Ateliers. Nicht zuletzt finanzieren die über 250 Mitglieder des Vereins dabei auch Veranstaltungen wie diese über ihre monatlichen Beiträge.

So kommt es, dass sich unter den teilnehmenden Künstlern auch viele Neuzugänge befinden. Die Grafikerin und Fotografin Tara Frese aus Bassum etwa – oder die Aquarell- und Acrylmalerin Dagmar Eiteljörge aus Wagenfeld. Sie werden wie viele andere am 21. und 22. September die Türen ihrer Ateliers öffnen. Manche an beiden Tagen, andere nur an einem.

Mit rund 900 Besuchern über beide Tage werten die Organisatoren die Veranstaltung von 2018 als vollen Erfolg. Ob sie dieses Jahr dort anknüpfen können, das vermöge sie noch nicht zu beurteilen. Viele der Künstler seien neu, so Brunhild Buhre. „Da haben wir überhaupt keinen Einfluss.“ Ruth Cordes lenkt aber gleich ein: „Wichtig sind interessierte Besucher, nicht die Massen.“

Bis zum September wollen alle Beteiligten auf jeden Fall noch einmal kräftig werben. Schon da dürfte schnell klar werden: Gerade weil es kein Motto und keine Stilvorgabe gibt, warten die Ateliers mit Vielfalt auf. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. LUKA SPAHR

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