29 offene Ateliers laden zum Besuch ein

„Landschaf(f)t Kunst“ mit 55 Kreativen

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Wünschen sich viele Besucher in den offenen Ateliers: (vl.) Silvia Lauer-Schulz, Clemens Niewöhner, Brunhild Buhre und Cordlua Kagemann von „Kunst in der Provinz“.

Syke - Von Anke Seidel. Noch 14 Tage haben 55 Kunstschaffende in sechs Landkreisen Zeit, um sich auf eine ungewöhnliche Premiere vorzubereiten: Erstmals präsentiert der Verein „Kunst in der Provinz“ unter dem Titel „Landschaf(f)t Kunst“ an zwei Tagen 29 offene Ateliers. Maler, Bildhauer, Fotokünstler, Keramiker und andere Kunstschaffende haben am Sonnabend und Sonntag, 19. und 20. September, ein gemeinsames Ziel: Menschen in ihren „Kreativschmieden“ zeigen, wie ihre Ideen entstehen und wie sie unter ihren Händen zu faszinierenden Kunstwerken werden.

Anlass für die offenen Ateliers ist der 35. Geburtstag des Vereins „Kunst in der Provinz“, dem mittlerweile mehr als 240 Mitglieder angehören – ein Netzwerk, das Kreative miteinander verbindet. Als Symbol dafür präsentierte die Vorsitzende Brunhild Buhre gestern im Kreismuseum gemeinsam mit Clemens Niewöhner, Silvia Lauer-Schulz und Cordula Kagemann das Schild, das an den verschiedenen offenen Ateliers zu einem Besuch einlädt. Einige Künstler haben an beiden Tagen der Aktion geöffnet, andere wiederum nur an einem – oder präsentieren sich gemeinsam. Einen „Fahrplan“ im Wortsinn haben die Organisatoren um Ideen-Geberin Silvia Lauer-Schulz für alle Interessierten erarbeitet: Ein Faltblatt mit allen Adressen der teilnehmenden Künstler und ihren Standorten auf einer Landkarte. Es liegt in vielen publikumswirksamen Einrichtungen in der Region aus.

Land und Landschaft haben für die Mitglieder von „Kunst in der Provinz“ eine ganz besondere Bedeutung. Das zeigt nicht nur ihr Motto für die Aktion, das zum einen für die Dynamik des Schaffens steht und zum anderen für die von der Natur geprägte Lebenswelt, der Landschaft, in der sie leben. „Meine Ideen finde ich in der Natur“, sagt Silvia Lauer-Schulz, „hier liegen für mich die verborgenen Dinge. Und hier gibt es für mich immer Neues zu entdecken“. Brunhild Buhre wünscht sich, dass viele Besucher die Chance zu einem Besuch in einem Atelier nutzen – und keine Scheu haben. Vielerorts gebe es auch ein Begleitprogramm. Weitere Infos im Internet:

www.kunst-in-der-provinz.de

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