Schulstandort steht vor großen Veränderungen

Oberschule plus Grundschule als GTS-Zukunftsmodell

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Der GTS-Schulkomplex an der Ferdinand-Salfer-Straße könnte schon im kommenden Schuljahr unter neuem Konzept genutzt werden.

Syke - Von Frank Jaursch. Sinkende Schülerzahlen an der GTS 2001 – und zugleich eine Syker Grundschule, die aus allen Nähten platzt: Die Schullandschaft in Syke hat zwei besondere Problemstellen zu bieten.

Mit einer kompletten Neuausrichtung könnten nun beide Probleme zugleich angegangen und vielleicht gelöst werden. Die Haupt- und Realschule, welche die GTS bislang darstellt, soll es schon zum Ende des laufenden Schuljahres nicht mehr geben. 

An ihre Stelle soll, so die Vorstellungen der GTS-Lehrerschaft und der Syker Verwaltung, das Schulkonzept einer Oberschule treten. Und wenn die Oberschule kommt, kann eine weitere Syker Grundschule in den Schulkomplex an der Ferdinand-Salfer-Straße integriert werden.

„Die GTS-Lehrer haben schon lange ein neues Konzept in Arbeit“, erklärte Bürgermeisterin Suse Laue gestern. „Dann liegt es an ihnen, das Konzept zu leben und mit Inhalten zu füllen.“ Erst am Montagabend hatte es von Lehrerseite ein eindeutiges Votum für das Zukunftsmodell gegeben.

Stärker auf Grundfächer konzentrieren

„Natürlich reicht es nicht aus, bloß das Schild am Eingang auszuwechseln“, betont auch Erster Stadtrat Thomas Kuchem. Inhaltlich soll der Unterricht sich stärker auf die Grundfächer konzentrieren, in den fünften und sechsten Klassen soll zudem ein Kurssystem installiert werden, um Stärken der Schüler besser herauszuarbeiten. 

Von einer größeren Durchlässigkeit zwischen Haupt- und Realschulkursen erhofft sich Laue eine bessere Förderung der Schüler. Die GTS soll darüber hinaus in jedem Fall eine Ganztagsschule bleiben.

Genügend Raum vorhanden

Die GTS-Schulgebäude bieten genügend Raum, um auch eine weitere Syker Grundschule – nicht etwa eine Zweigstelle der Grundschule am Lindhof – unterzubringen. „In diesem Fall wäre eine Betreuung von der ersten bis zur zehnten Klasse an einem einzigen Schulstandort möglich“, nennt Suse Laue einen weiteren Reiz des Konzeptes.

Um das umzusetzen, hat sich die Stadt einen sehr sportlichen Zeitplan auferlegt. Im Oktober soll der Schulausschuss grünes Licht geben, Ende Oktober muss der Antrag in Hannover vorliegen. Die neue Schulform benötigt, um genehmigt zu werden, eine Mindestanzahl von 45 Schülern.

Und natürlich neue Lehrer. Suse Laue: „Da muss dann das Land ran!“

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