Neuer Ort, neue Band und ein größeres Zelt

Obacht: Syker Wiesn, die Zweite

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Bayerische Impressionen Made in Syke: Beim ersten Oktoberfest gehörten Dirndl und Lederhose für viele zum Dress Code.

Syke - Von Frank Jaursch. Die Premiere im vergangenen Jahr hat schon mal ein ordentliches Ausrufezeichen gesetzt: Rund 650 Personen haben bei der ersten „Syker Wiesn“ mitgemacht. „Für’s erste Mal war’s wirklich gut“, sagt Frank Rahm mit einem Lächeln.

Das Syker Oktoberfest war seiner Idee zu verdanken. Und Rahm will mehr: In diesem Jahr lädt er zur zweiten Syker Wiesn. Und die soll noch größer und noch besser werden als die erste.

Am Sonnabend, 7. Oktober, soll es um 18 Uhr losgehen. Um 20 Uhr erfolgt der Bierfass-Anstich. Weil beim ersten Oktoberfest schon ziemlich viel ziemlich gut lief, bleibt das Grundgerüst im Wesentlichen bestehen.

Die bayrische Partyband Obacht soll in diesem Jahr für die richtige Stimmung im Festzelt sorgen.

Soll heißen: Für 18,50 Euro bekommt man ein Einzelticket inklusive Platzreservierung. Für 34,50 Euro gibt es eine Tischreservierung inklusive zünftiger Speisenplatte mit kalten und warmen bayrischen Spezialitäten – von Schwarzwälder Schinken und Hüttenpeitschen über Schweinshaxe, Krustenbraten, Weißwurst bis zu Leberkäs. Wer will, kann sich auch VIP-Plätze oder für größere Gruppen eine ganze Box mieten.

Das „Wie im letzten Jahr“ bezieht sich auch auf die Preise. „Die bleiben stabil“, verspricht Rahm. Er hatte sich 2016 durchaus auch Kritik anhören müssen – angesichts des Preises, der etwas höher lag als bei anderen Veranstaltungen dieser Art.

Doch der Erfolg gab dem Syker Recht. „Ich war positiv überrascht. Die Besucherzahl zeigt doch, dass es genau der richtige Weg war.“

Denn auch die Stimmung war bemerkenswert: Die Syker, denen der eine oder andere Auswärtige ja schon mal mangelnde Begeisterungsfähigkeit nachsagt, tanzten schon nach kurzer Zeit auf den Tischen. „Genau so, wie es sein soll.“ Dazu kam, dass sich die Gäste ordentlich herausgeputzt hatten, in Lederhosen oder im Dirndl erschienen.

Bekannte Genüsse

Unverändert bleibt auch der Partner in Sachen Versorgung: Der Bremer Catering Service, zuvor unter dem Namen Patzer unterwegs, sorgt für die bajuvarisch-lukullischen Genüsse im Zelt.

Allerdings bleibt nicht alles unverändert. Unter anderem haben die Organisatoren einen neuen Platz gefunden: Statt an der Ferdinand-Salfer-Straße wird das riesige Festzelt in diesem Jahr neben dem Syker Hallenbad aufgebaut. „Diesmal wollen wir die 800-Leute-Grenze erreichen“, gibt Rahm schon mal ein Ziel für dieses Jahr vor.

Mehr Personal für größeres Zelt

Noch einige weitere Stellschrauben werden gedreht: Es soll mehr Personal und größere Toilettenwagen geben. Und für den guten Ton sorgen auch andere Musikanten: Diesmal spielt die Party-Band „Obacht!“ auf. Natürlich mit bayerischem Dialekt. Denn für Rahm ist klar: „Bei einem Oktoberfest musst du eine bayerische Band haben.“

Mit einer weiteren Neuerung reagieren die Macher auf Anregungen von den Besuchern aus dem vorigen Jahr: Eine „Wiesnschänke“ soll auch zu fortgerückter Stunde noch die Versorgung der Gäste sicherstellen.

Wer sich schon mal einen Platz im Wiesn-Zelt sichern möchte, kann dies in den Geschäftsstellen der Kreiszeitung erledigen – oder im Internet:

www.syker-wiesn.de

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