Künstler-Symposium im Kreismuseum

„The Ocean Between II“: Noch ein Meer dazwischen

Gemeinsame Vorfreude bei (v.l.) Sabine Greulich, Henning Greve, René Rameil, Gabi Paul, Antje Koos und Marianna Buchwald. Foto: Heinfried Husmann

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Das Kreismuseum ist von Montag, 22. Juli, bis Sonnabend, 27. Juli, Schauplatz des internationalen Künstler-Symposiums „The Ocean Between II“. 20 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Österreich, China und den USA beteiligen sich daran.

Organisatorin ist Marianna Buchwald, die in Chicago die „International Art Group Chicago“ leitet und in jedem Jahr für zwei Monate nach Hannover kommt. In der Landeshauptstadt hat sie ihre künstlerischen Wurzeln, denn ihr Vater Hans-Ulrich Buchwald gründete hier 1969 das „Scharniertheater“, ein Masken- und Figurentheater. Das ist jetzt genau 50 Jahre her, und deshalb hat das diesjährige Symposium für sie auch eine ganz besondere Bedeutung.

Über die Bekanntschaft mit Henning Greve, der ebenfalls Masken und Figuren aus Stahldraht und Metall gestaltet, entstanden die Kontakte zu Syke, wo Marianna Buchwald 2011 eine Ausstellung im Kreismuseum hatte. Auch an einem Gartenkultur-Musikfestival im Kreismuseum war sie beteiligt, ehe vor zwei Jahren das erste Künstler-Symposium in Syke veranstaltet wurde. Im vorigen Jahr erhielt dieses Symposium den Namen „The Ocean between“, dessen Nachfolgeveranstaltung in diesem Jahr folglich „The Ocean between II“ heißt.

Die an dieser „Kulturbrücke“ beteiligten 20 Künstlerinnen und Künstler vertreten eine Vielzahl an künstlerischen Ausdrucksformen von Bildhauerei über Tanz, Malerei, Metallarbeiten, Grafik, Fotografie, Musik, Video-Art, Kalligrafie sowie Figuren- und Maskentheater. Ihr Wunsch ist es, bei diesem Symposium Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Stilen und Ausdrucksformen herzustellen.

„Künstler sind oft in ihrer künstlerischen Welt gefangen und intensiv auf ihre Arbeit fokussiert“, erklärt Buchwald. Bei diesem Symposium möchte sie Brücken schlagen und den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich gegenseitig zu inspirieren und einen Dialog zwischen den Kulturen herzustellen.

Von Montag, 22. Juli, bis Sonnabend, 27. Juli, ist dieses Symposium im Kreismuseum täglich von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Täglich sind kleine Aufführungen mit Tanz und Musik geplant, an denen sich die Besucher ebenso beteiligen können wie an den übrigen Projekten der Künstler.

Sie können sich selbst künstlerisch einbringen, können die Arbeiten der Künstler mit ihren Ideen bereichern. „Wir freuen uns auf viele Besucher, auf gemeinsame Interaktionen und intensive Gespräche“, so Buchwald. Sie plant, am Freitag, 26. Juli, die Ergebnisse dieses Symposiums von 14 bis 17 Uhr in Form einer „offenen Tür“ öffentlich vorzustellen.

Anschließend zieht das gesamte Projekt einschließlich der Künstler vom Kreismuseum nach Wachendorf um, wo Sabine Greulich und René Rameil in ihrer Galerie Landsitz Wachendorf am Sonntag, 28. Juli, um 15.30 Uhr im Beisein der Künstlerinnen und Künstler die Ausstellung mit Theater, Tanz und Performance eröffnen.

Anschließend ist die Galerie bis Sonntag, 11. August, jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Soldaten bekämpfen Flammen im brasilianischen Regenwald

Soldaten bekämpfen Flammen im brasilianischen Regenwald

Frühschoppen und Luftgitarrenwettbewerb im Remmerzelt

Frühschoppen und Luftgitarrenwettbewerb im Remmerzelt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival - Teil 2

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival - Teil 2

Kreisschützenfest in Nordkampen

Kreisschützenfest in Nordkampen

Meistgelesene Artikel

Brokser Heiratsmarkt ist eröffnet: Fünf Tage Ausnahmezustand

Brokser Heiratsmarkt ist eröffnet: Fünf Tage Ausnahmezustand

Der Reload-Freitag: Lautstark und schweißtreibend

Der Reload-Freitag: Lautstark und schweißtreibend

Denise holt sich den Sieg an der Luftgitarre

Denise holt sich den Sieg an der Luftgitarre

Sneaker statt Pumps auf dem Heiratsmarkt

Sneaker statt Pumps auf dem Heiratsmarkt

Kommentare