Ein Neuer auf dem Chefsessel

Andreas Beyer übernimmt Leitung des Syker Finanzamts

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Stabwechsel: Wolfgang Suntheim (links) ist Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Andreas Beyer ist sein Nachfolger als neuer Vorsteher.

Syke - Doppelte Feierstunde am Freitagvormittag im Syker Finanzamt: In einer mehrstündigen Zeremonie wurden der bisherige Leiter Wolfgang Suntheim in den Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger Andreas Beyer in seim Amt als neuer Vorsteher eingeführt.

„Nachträglich“ müsste es eigentlich heißen. Suntheim hatte bereits Ende Mai die Altersgrenze erreicht und seinen Sessel geräumt, Andreas Beyer hat seinen Dienst als neuer Chef schon Ende Juli angetreten.

Christoph Arntz, der Vizepräsident des Landesamts für Steuern, blickte in seiner Laudatio vor gut 60 Gästen aus Behörden, Verbänden und Politik zurück auf 100 Jahre Finanzamt Syke, von denen Wolfgang Suntheim immerhin knapp 16 geprägt hatte. In seinen insgesamt 38 Jahren in der Finanzverwaltung sei Suntheim „ein Beispiel für gelebte Führung“ gewesen und habe bewiesen, dass er das Herz am rechten Fleck habe.

Suntheims Nachfolger Andreas Beyer – Baujahr 1967 –bescheinigte Arntz an dessen bisherigen Wirkungsstätten „überall überdurchschnittliche Leistungen“ sowie großen Fleiß und eine „bemerkenswerte Zielstrebigkeit“.

Weitere Grußworte sprachen der Syker Steuerberater Carsten Fischer als Obmann der Steuerberaterkammer Niedersachsen, Andreas Romeiser für die Vorsteher der Finanzämter in der Region Weser-Elbe sowie Sikko Schulz für den Personalrat des Syker Finanzamts.

Wolfgang Suntheim selbst betonte: „Ich habe sehr gerne hier gearbeitet. Mir wird unwiderruflich etwas fehlen.“ Sein Dank ging an alle Kollegen und Mitarbeiter. „Als Team seid ihr unschlagbar.“ Und mit Blick auf die zwei Boßelkugeln, die er zum Abschied unter anderem erhalten hatte, gab er noch einen Hinweis in Richtung des Finanzamts in Osterholz-Scharmbeck ab: „Wenn ihr nochmal ‘ne Packung kriegen wollt, ruft bitte an!“ Seinem Nachfolger wünschte Suntheim „dass du später einmal – so wie ich heute – zufrieden die Verantwortung weitergeben kannst“.

Beide kennen sich gut: Suntheim war Beyers Mentor, als Beyer in Winsen/Luhe seine erste Stelle als Leiter eines Finanzamts übernommen hatte. „Jetzt schließt sich der Kreis, und ich werde dein Nachfolger“, so Beyer. Ihn erwartet die erste große Herausforderung in der personellen Umstrukturierung der kommenden Jahre. „Wir werden deutlich Personal verlieren durch Altersabgänge.“ Eine wichtige Aufgabe werde sein, deren Wissen zu bewahren und weiterzugeben.

Und woran merkt der normale Steuerzahler, dass es einen neuen Chef im Finanzamt gibt? Beyer: „Höchstens wenn er sich persönlich an uns wendet. Ansonsten bin ich nach außen hin eher im Hintergrund.“

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