Abschied von der Erstausstattung

Neue Tische und Stühle für die Syker Politik

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Bürgermeisterin Suse Laue sitzt im kleinen Sitzungssaal schon mal Probe. Auch der große Ratssaal soll im kommenden Jahr mit dem neuen Mobiliar ausgestattet werden. 

Syke - Von Frank Jaursch. Als das Syker Rathaus 1984 gebaut und ausgestattet wurde, setzte es durchaus Kritik an den Kosten: Musste es wirklich das teure Mobiliar sein? 33 Jahre später hat sich längst herausgestellt, dass das Geld damals gut investiert war: Die Stühle und Tische in den Sitzungssälen erwiesen sich als robust und überdauerten auch so manchen kommunalpolitischen Sturm. Doch auch das widerstandsfähigste Sitzmöbel ist irgendwann abgängig. Jetzt kommt die nächste Generation.

„Es wurde Zeit.“ Bürgermeisterin Suse Laue ist als Verwaltungs-Chefin vielleicht die fleißigste Stuhlbesetzerin im Rathaus. Auch sie hat unter den altersschwachen Stühlen gelitten: Die Polsterung ist durchgesessen, man spürt zuweilen schon die Schrauben.

So machte sich die Verwaltung auf die Suche nach modernen und sinnvollen Alternativen. Der kleine Sitzungssaal, in dem unter anderem der Verwaltungsausschuss der Stadt tagt, wurde mit 20 Stühlen und zehn Tischen ausgestattet.

Sitzkomfort und die Rückenfreundlichkeit

Die neuen, grauen Freischwinger-Stühle sind leichter als ihre sperrigen Vorgänger – und stapelbar. Verwaltungs-Mitarbeiterin Sandra Wittrock lobt den Sitzkomfort und die Rückenfreundlichkeit.

Auch die neuen Tische genügen den aktuellen Standards: Zum einen haben sie eine integrierte Steckdosenleiste, die bei Bedarf genutzt werden kann und das bisherige Tohuwabohu mit Verlängerungsschnüren und Mehrfachsteckdosen überflüssig macht. Weiterer Vorteil der Tische: Sie verfügen über Rollen und können ohne großen Kraftaufwand bewegt werden. 

12.000 Euro für das neue Mobiliar im kleinen Sitzungssaal

Das dürfte vor allem im Ratssaal eine große Hilfe sein, der nahezu täglich für unterschiedlichste Veranstaltungen umgebaut werden muss. Das neue Mobiliar im kleinen Sitzungssaal kostete rund 12.000 Euro. Für die Einrichtung des großen Ratssaales dürften im kommenden Jahr Kosten von etwa 64. 000 Euro hinzukommen.

Dafür können sich nicht nur die Ratsmitglieder und Vertreter der Verwaltung, sondern auch die Zuhörer auf neue Sitzmöglichkeiten freuen: Es werden auch 40 Besucherstühle besorgt. Und noch einen Vorteil für alle teilte Susa Laue dabei mit: Auch die Sprechanlage im Ratssaal soll erneuert werden. So können künftig auch die Zuhörer im Saal den Sitzungen besser folgen – ohne schmerzenden Hintern und ohne schmerzende Ohren.

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