Neue Gruppe „Heiligenfelder Geschichten“ aktiv / Treffpunkt im Gemeindehaus

Der Traum vom Dorfmuseum

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Mehr als ein Dutzend Frauen und Männer wollen die Historie von Heiligenfelde bewahren. Sie machen mit bei den „Heiligenfelder Geschichten“.

Heiligenfelde - Von Dieter Niederheide. Noch ist es eine Art Traum: ein Dorfmuseum für Heiligenfelde. Aber warum eigentlich sollte nicht irgendwann mal ein Traum wahr werden? So ein Dorfmuseum spukt schon in den Köpfen einiger Frauen und Männer, die sich für die Geschichte und die Geschichten des Ortes interessieren. Was auf einer Gästeführung im Sommer noch im Gespräch war, geht jetzt in die nächste Phase.

Auf Initiative von Gästeführerin Silke Lehmler, Axel Lankenau und Jürgen Becker hat sich eine Gruppe von Bürgern zusammengefunden und sich den Namen „Heiligenfelder Geschichten“ gegeben. Treffpunkt ist jeder dritte Mittwoch eines Monats ab 18Uhr im Gemeindehaus.

Axel Lankenau ist beeindruckt: „Es sind schon um die 20 Frauen und Männer aus Heiligenfelde, Syke und Weyhe, die mitmachen wollen, alle haben ihre Wurzeln in Heiligenfelde.“

Am Mittwoch gab es ein Treffen in der Michaelskirche, bei dem Gästeführerin Silke Lehmler über die Kirchengeschichte berichtete und durch die Kirche sowie zu den alten Grabsteinen rund um die Kirche führte. Zuvor überreichte ihr Ortshistoriker und -chronist Ernst-August Goldmann drei alte entwertete Sparbücher der früheren Amtssparkasse Syke, bei der in den 1920er-Jahren seine Tante Marie Goldmann gespart hatte. Sie werden dem bereits bestehenden Grundstock an Fotos und Dokumenten hinzugefügt.

„Zunächst suchen wir einmal in Heiligenfelde einen Raum als Archiv zur Unterbringung von Fotos oder Dokumenten und sonstigen Unterlagen“, erklärte Axel Lankenau. Dass es irgendwann einmal ein Dorfmuseum im Ort geben soll, wollte er nicht ausschließen. Gästeführerin Silke Lehmler: „Wir wollen es langsam angehen lassen. Jeder, der mitmacht, soll auch Spaß dabei haben. Erst mal sehen, wo es hingeht.“

Ziel sei bei den Heiligenfeldern das Interesse für Geschichten des Dorfes zu erhalten oder zu wecken. Auch für sie ist die Suche nach einem geeigneten Archiv-Raum vorrangig.

Ernst-August Goldmann zeigte sich glücklich über das Engagement der neuen Gruppe: „Ich bin sehr froh, dass es endlich soweit gekommen ist.“ Den Initiatoren bestätigte er: „Sie haben alle richtig Lust dazu, aktiv zu sein, wenn es um Geschichte und Geschichten aus Heiligenfelde geht.“

Der Arbeit der neuen Gruppe sieht er sehr zuversichtlich entgegen. Einige Personen, da sei er überzeugt, könnten Impulse für die künftige Arbeit der Gruppe geben. Auch er selbst werde mit Sicherheit nicht abseits stehen.

Die Gruppe hat die ersten Veranstaltungstermine festgelegt. Am 18. November wird Walter Wichmann erzählen, am 16. Dezember schwelgt Gisela Einhaus in Erinnerungen, am 20. Januar kommt Wilfried Meyer, um über die Eisenbahngeschichte der Region zu berichten. Und am 17.Februar erzählt Herbert Gießel.

Wer mit der Gruppe in Kontakt treten möchte, kann das per E-Mail tun:

heiligenfelder-geschichten@gmx.de

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