Stadt stellt erste Köpfe und erste Ideen vor

Neue Besatzung im Jugendhaus

Schöne Aussichten für die Jugendarbeit in Syke: Es gibt ein neues festes Team. Mittwoch stellte die Stadt im Jugendhaus am Lindhof erste Köpfe und erste Ideen vor. Von links: Ingo Merker, Bürgermeisterin Suse Laue, Friederike Frerichs und Jugendpfleger Abdelhafid Catruat.
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Schöne Aussichten für die Jugendarbeit in Syke: Es gibt ein neues festes Team. Mittwoch stellte die Stadt im Jugendhaus am Lindhof erste Köpfe und erste Ideen vor. Von links: Ingo Merker, Bürgermeisterin Suse Laue, Friederike Frerichs und Jugendpfleger Abdelhafid Catruat.

Syke – Es tut sich was in der Syker Jugendarbeit. Am Mittwoch stellte die Stadtverwaltung im Jugendhaus am Lindhof die ersten Köpfe des neuen Teams vor, das zukünftig zusammen in diesem Metier arbeiten soll. Sowohl am Lindhof als auch am Standort Barrien.

Viel Geld hat die Politik dafür genehmigt. Neue Stellen bewilligt und aus Teilzeitstellen Vollzeit gemacht. Wer bisher als Jugendsozialarbeiter in Syke gearbeitet hat, konnte davon nicht leben. Und war entsprechend schnell wieder weg, sobald sich anderswo was Besseres ergab. Zuletzt war Jugendhaus-Leiter Carsten Heine oft genug Einzelkämpfer an allen Fronten.

Das soll jetzt wieder anders werden. Mit den neuen Gesichtern soll auch Kontinuität eintreten. Das Team besteht in Zukunft aus Carsten Heine als Jugendhaus-Leiter plus vier Köpfen, die gemeinsam die Jugendarbeit in Syke und in Barrien leisten. Dazu Abdelhafid Catruat als organisatorischer Leiter in seiner Funktion als Stadtjugendpfleger.

Friederike Frerichs (38) ist neu in Syke, hat aber 20 Jahre praktische Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und Pädagogin und stammt aus Cloppenburg, wo sie derzeit auch wieder lebt. Zuletzt hatte sie drei Jahre in einem Jugendhaus im Landkreis Bergheim bei Köln gearbeitet. Aus familiären Gründen hat sie sich jetzt wieder zurück in den Norden beworben. „Das Haus ist riesig und voller Möglichkeiten“, sagt sie. „Und ich bin begeistert vom Außengelände.“

Ingo Merker (53) ist dagegen ein Kind der Region. Aufgewachsen in Bruchhausen-Vilsen, hat er in Syke sein Abitur gemacht. Er ist ebenfalls Sozialarbeiter und Sozialpädagoge, bloß nicht mit einem Diplom-Abschluss, sondern einem Bachelor. In Syke arbeitet er schon seit drei Jahren: als Schulsozialarbeiter an der Luise-Chevalier-Oberschule. Davon hatte Merker unter anderem eine Tagesstätte geleitet, in einer Reha-Klinik gearbeitet und im Schulamt.

„Ingo ist auch handwerklich begabt“, weiß Abdelhafid Catruat. „Er hat eine Ausbildung als Tischler. Das kann in der Jugendarbeit sehr vorteilhaft sein.“

Dritte im Bunde ist Vanessa Schwartje (26). Sie ist Sozialarbeiterin an der Realschule. Sie konnte bei der Vorstellungsrunde nicht dabeisein.

„Eine vierte Kraft kommt auch noch“, sagt Bürgermeisterin Suse Laue. „Die ist aber noch vertraglich gebunden und fängt zum 1. Januar bei uns an.“

Das neue Team sei noch in der Findungsphase, sagt Abdelhafid Catruat. Erste konzeptionelle Gespräche seien sehr vielversprechend gewesen. Konkret will das Team nach den Sommerferien zuerst mal die Öffnungszeiten ausweiten. In Syke ist dann montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 21 Uhr geöffnet (bisher: 19 Uhr). Der Dienstag ist Projekttag ohne offene Angebote. In Barrien ist dann montags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Von Michael Walter

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