Treffen der Austauschschüler der Rotarier

16 Nationen, eine Einheit

Völkerverständigung macht sichtlich Spaß. - Foto: Ilse Voges

Syke - Von Ilse-Marie Voges. Mit Rucksäcken, Trampern und Schlafsäcken zogen am frühen Freitagabend jugendliche Austauschschüler der Rotarier aus 16 Nationen für drei Tage in die Syker Mehrzweckhalle der BBS ein. Eine bunte, fröhliche Mischung von jungen Leuten, die bereits seit August 2017 bei ihren Gastfamilien in Deutschland leben.

Beauftragter Sprecher und Begleiter der 35 Gäste aus dem Ausland, Robert Taeger, berichtete über das Zusammentreffen von Deutschen und Ausländern. Dem Jura-studenten Taeger standen neben Emily Schimanski weitere 18 Begleiter zur Seite. Insgesamt waren es 90 Teilnehmer.

Inzwischen sprechen viele Austauschschüler gut bis sehr gut Deutsch. Für den Jugenddienstbeauftragten der Rotarier, Dr. Henning Schwarze, war die Betreuung somit eine gut zu bewältigende Aufgabe. „Der Austausch für die Sleepover ist von beiden Seiten verpflichtend, soll der Völkerverständigung und dem Frieden dienen“, erklärte Schwarze, der den Schüleraustausch nach eigenen Angaben gern unterstützt.

1978 haben die Syker erstmalig den Austausch vorgenommen und seither beibehalten. „Alle wollen Erfahrungen in Deutschland sammeln, und das klappt gut“, sagte auch Robert Taeger. Sitten, Gebräuche und neue Freunde haben die jungen Leute aus Argentinien, Kolumbien, Brasilien, Chile, Mexiko, Italien, Frankreich, Kanada, Ecuador, Paraguay und Deutschland kennengelernt. Und den harten Winter. Da reiben sich viele über die Arme und sagen „muy frio“.

Am Freitagabend saßen alle gemeinsam in der Mehrzweckhalle und aßen das, was sie vorgekocht und mitgebracht hatten. Danach war Stimmung angesagt mit Musik, Tanz und spätem Schlaf in der großen Halle. „Viel Ruhe hatten wir nicht“, erklärte die Mexikanerin Maria. „Aber das war in Ordnung so.“ Am Samstag fuhren alle von Syke aus ins Universum nach Bremen.

„Derzeit gibt es den Austausch in Europa mit Asien, Süd- und Mittelamerika und den USA“, führte Schwarze aus. Für Amerika sei ein Visum erforderlich. Gewünscht sind Schüler unter 18 Jahren. Mit Afrika habe man leider weniger Kontakt.

Die „Neuen“ aus Deutschland, die nun in Erwartungshaltung sind, weil sie auch den Austausch erleben wollen, gaben bereitwillig Auskunft. Lukas Kruse möchte neue Freunde und die Kultur des fremden Landes kennenlernen“. Charlotte Ahrens freut sich schon: „Ich möchte gern international Kontakte knüpfen, mich selbst im anderen Land besser kennenlernen. Das finde ich spannend.“

Für den Samstagabend war nach einem italienischen Essen noch einmal Party angesagt. Das Ganze ohne Alkohol.

„Es ist beeindruckend, wie die jungen Leute miteinander umgehen und eine Gemeinschaft bilden. Das darf es gern auch in 2019/20 wieder geben. Wir können Austauschinteressierten noch einen Platz besorgen“, wünschen sich Dr. Henning Schwarze und der CR-Syke.

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