Zahlreiche Prototypen ergänzen das bewährte Angebot

Namenlose Tage 17: Testbetrieb im Spiele-Eldorado

Konstatin von Portatius stellt im Syker Jugendhaus das Spiel Project A.T.L.A.S. vor.
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Konstatin von Portatius stellt im Syker Jugendhaus das Spiel Project A.T.L.A.S. vor.

Syke - Von Marvin Köhnken. Zeit, das sich was dreht: Alle sechs Monate treffen sich Brett-, Rollen- und Sammelkartenspieler aus ganz Norddeutschland und darüber hinaus zu den Namenlosen Tagen im Jugendzentrum Am Lindhof.

Am vergangenen Wochenende war die 48-stündige Veranstaltung geprägt von vielen Neuheiten, von einigen neuen Gesichter und so manchem Prototypen, der in Syke seine Premiere vor Publikum feierte, von den Anwesenden gemeinsam gespielt wurde oder nun mit neuem Feedback weiterentwickelt wird.

230 Besucher zählten die Organisatoren um Alexander Lenz – darunter viele neue Besucher: „Wir sind sicher, dass diese sehr guten Zahlen nach oben offen sind.“ Während er einige Stammbesucher erst wieder bei den nächsten namenlosen Spieletagen im kommenden März erwartet, freute er sich, dass stattdessen viele neue Gäste den Weg ins Syker Jugendhaus gefunden hatten.

Unter diesen waren auch zahlreiche Spieleentwickler und Mitarbeiter von Spieleverlagen, die Neuheiten präsentierten und die Besucher zu Proberunden einluden. Ob über Fangemeinden finanzierte Kartenspiele („La Cosa Nostra“) oder das Strategiespiel Project A.T.L.A.S. von Philipp Koll und Konstantin von Portatius – viele Neuheiten wurden bei den mittlerweile 17.Namenlosen Tagen ausgiebig getestet.

Neue Konzepte im Syker Jugendhaus

Auch die Organisatoren ruhten sich nicht auf ihrem bewährten Konzept aus: Ein Flohmarkt auf Kommissionsbasis und ein neues Hygienekonzept bereicherten das Angebot der Syker Spieletage.

Eines der neuen Gesichter gehörte am Sonnabend dem Autor Karl-Heinz Witzko, der bis in die 1990er-Jahre prägend für das Rollenspiel-System „Das Schwarze Auge“ geschrieben hat. Im Kindergarten Am Lindhof präsentierte Witzko seinen neuen Roman und stellte sich den Fragen seiner Zuhörer. Ganz nebenbei sagte er dabei auch einen Satz, den viele neue und alte Fans der Namenlosen Tage immer wieder beherzigen: „Man muss die Regeln eines Spiels nicht unbedingt kennen. Es reicht, wenn sie der Spielleiter beherrscht.“

Weil das oftmals tatsächlich so ist und sich an diesem Wochenende viele neue Besucher im Jugendhaus eingefunden haben, ist sich Alexander Lenz sicher: „Die Namenlosen Tage sind eine Bereicherung für das kulturelle Stadtleben.“ Nicht nur für den typischen Spielefan, sondern für alle neugierigen Gäste.

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