Feuerwehr Gessel-Ristedt präsentiert das neue Domizil und lädt zu Schnupperdiensten ein

Mitgliederwerbung beim Tag der offenen Tür

Für die Kinder gab es zur Abwechslung allerlei Wasserspiele. Foto: Jantje Ehlers

Gessel - Von Heiner Büntemeyer. Hochbetrieb herrschte am Samstag im neuen Feuerwehrgerätehaus und auf dem Freigelände. Die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr Gessel-Ristedt hatte in dem kürzlich erst in Betrieb genommenen Gerätehaus sämtliche Türen für Besucher geöffnet.

Herrliches Spätsommerwetter trug sicher auch dazu bei, dass viele Gäste kamen. Unter einem Zeltdach versorgte ein Verpflegungskommando die Gäste mit Grillgut. In einem Gruppenraum hatte die Feuerwehr zudem eine Cafeteria mit selbst gebackenen Kuchen und Torten eingerichtet.

Regelmäßig ließen sich Besuchergruppen durch das Haus führen. Geduldig beantworteten die Mitglieder Fragen. Sie freuten sich aber auch über viel Lob und Anerkennung, sowohl für die Anlage als auch für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Die Einsatzkräfte präsentierten die Fahrzeuge und auch die beiden Abrollcontainer. Das für den Transport dieser Container erforderliche neue Fahrzeug werde in etwa zwei Wochen ausgeliefert, hieß es.

Die Kinder durften indes das alte Fahrzeug entern und sich darin wie Aktive fühlen. Außerdem hatten die Gastgeber für sie Stationen mit Wasserspielen aufgebaut, sodass auch sie pausenlos beschäftigt waren.

Natürlich wurden sie von Jugendwartin Yvonne Klocke und Kinderfeuerwehrwartin Sabrina Willms und den Betreuern auch auf die mögliche Mitgliedschaft in der Kinder- und Jugendfeuerwehr hingewiesen, während für interessierte Erwachsene am 1. und 15 Oktober jeweils ab 19 Uhr ein „Schnupperdienst“ angeboten wird.

An den wenigen noch freien Spinden im Gerätehaus motivierte zudem der Hinweis „Das könnte dein Schrank sein“ die Besucher, sich der Feuerwehr anzuschließen. „Wir haben nach der Einweihung auch tatsächlich schon wieder neue Mitglieder gewonnen“, freute sich der ehemalige Gesseler Ortsbrandmeister Peter Lehrfeld über die Attraktivität der Feuerwehr.

Inzwischen hat das neue, für Flächenbrände und ähnliche Schadensereignisse konzipierte Löschfahrzeug seine Feuertaufe bestanden. Im Warwer Sand hat es bewiesen, dass es selbst härtesten Anforderungen gewachsen ist und den alten Unimog ersetzen kann. Von diesem Fahrzeug müssen sich die Aktiven nun trennen, denn es geht demnächst in die Versteigerung. „Acht Interessenten haben sich schon gemeldet“, berichtet Philipp Milferstedt, der stellvertretende Ortsbrandmeister. Ihm fällt es nicht leicht, sich von diesem Fahrzeug zu verabschieden. „Da hängt man schon ein bisschen dran“, erklärt er. Aber das brandneue Löschfahrzeug mildere den Schmerz erheblich.

Außerdem freut sich das Ortskommando über ein wunderschönes Geschenk: Birgit Lührs aus Weyhe hat aus Marzipan das jetzt abgängige Löschfahrzeug nachgebildet. Sogar an das alte Kennzeichen SY-KE 60 hat sie gedacht.

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