„Mit Spaß und ganz viel Engagement“

Lions Club Syke: Peter Jahnke neuer Präsident

Vorstands-Wechsel bei den Lions in Barrien: Peter Jahnke (r.) beerbt Ralf Grey. - Foto: Heinfried Husmann
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Vorstands-Wechsel bei den Lions in Barrien: Peter Jahnke (r.) beerbt Ralf Grey.

Syke - Von Frank Jaursch. Nur drei Jahre hat es gedauert vom Eintritt bis zur Spitze: Peter Jahnke hat am Montagabend die Präsidentschaft beim Lions Club Syke übernommen. Der Syker übernahm das traditionell auf ein Jahr begrenzte Amt von Ralf Grey (Schnepke). Im Gespräch mit der Kreiszeitung blickten beide zurück – und nach vorn.

Das Jahr der Präsidentschaft von Grey war von guten Erlösen gekennzeichnet. „Wir haben insgesamt 32 000 Euro verteilen können“, verkündete der Schnepker nicht ohne Stolz. Große Fördermaßnahmen wie die Unterstützung der Hebammenhilfe, der Syker Tafel oder des Grundschul-Projektes „Stärker werden“ sind ebenso dabei wie die Förderung kleiner Projekte, für die schon wenige hundert Euro eine große Hilfe darstellen.

Traditionell generieren die Lions ihre Unterstützung nicht durch eigene Beiträge, sondern durch Spenden, die sie im Zuge von „Activities“ erhalten. In den vergangenen zwölf Monaten waren das Golfturnier in Okel und die Teilnahme an den Weihnachtlichen Kulturtagen in Syke die größten Aktionen – und natürlich der schon legendär erfolgreiche Lions-Adventskalender in Kooperation mit zwei weiteren Lions-Clubs.

Für Ralf Grey war die Präsidentschaft eine spannende Erfahrung. „Es hängt doch mehr dran, als man sich vorher vorstellt“, erklärt er. Während ein einfaches Mitglied sich freiwillig engagiert, sieht Grey den Präsidenten „schon ein bisschen in der Bringschuld. Das Amt ist eine Verpflichtung.“

„Ich möchte alle Mitglieder an den Activities beteiligen“

Grey tritt nun als Past-Präsident einen Schritt zurück, der bisherige Vize Jahnke übernimmt. Und freut sich auf seine Aufgabe. „Mit Spaß und ganz viel Engagement“ möchte er sein Präsidentenjahr angehen. Dabei sieht er seine Rolle vor allem als Animateur und Motivator. „Ich möchte alle Mitglieder an den Activities beteiligen.“

Gerade bei sozialen Problemen sieht Jahnke die Lions als guten Partner. „Da können wir auf unsere Art und Weise helfen.“ Ein Beispiel für schnelle und unbürokratische Hilfe ist der Lions-Fonds „Familien in Not“: Er ermöglicht unkomplizierte Unterstützung auf Antrag der Diakonie oder des Sozialamtes.

Für Ralf Grey und Peter Jahnke gleichermaßen steht die Hilfe im Mittelpunkt des Handelns. „Die Gesellschaft hat mir so viel gegeben“, umschreibt es Grey, „jetzt will ich der Gesellschaft etwas zurückgeben.“

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