Ein millionenschwerer Glückspfennig

Projekt Intakt profitiert von Airbus-Aktion: Neue Leinwand für 500 Euro

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Gemeinsam mit Nutzern der Intakt-Angebote freuen sich Manuela Wiese und Airbus-Gast Michael Wolf über die neue Beamer-Leinwand (im Hintergrund).

Syke - Von Frank Jaursch. Was ein paar Cent so alles bewirken können: Seit 17 Jahren geben die Mitarbeiter von Airbus Operation jeden Monat die Centbeträge ihrer Lohnabrechnung in einen gemeinsamen Topf. „Glückspfennig“ wird diese Sammlung genannt. Jedes Jahr kommen so mehr als 100. 000 Euro zusammen. Und die Konzernleitung legt jeweils den gleichen Betrag noch einmal oben drauf.

Jetzt ist das Syker Projekt Intakt einer der Nutznießer dieser Aktion geworden: Für rund 500 Euro wurde eine motorbetriebene Leinwand gekauft. In Verbindung mit einem Beamer hievt die Neuanschaffung die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter auf ein neues Level.

„Als wir vor zwei Jahren hierhin umgezogen sind, haben wir schon gesagt: Irgendwann gibt’s einen Beamer“, erzählt Manuela Wiese. Nun ist dieser Plan in die Wirklichkeit umgesetzt worden. Bei vielen Aktionen wie dem aktuellen Projekt „Sichtwechsel“ kommt die Technik zum Einsatz.

Intakt, ein Projekt des Jugendhauses Barnstorf, kümmert sich um Kinder und Jugendliche mit oder ohne Migrationshintergrund. Die Aktivitäten erstrecken sich von Hausaufgabenunterstützung über Flüchtlingsberatung, offene Treffs, Sprachförderung, bis hin zu Frauendisco und zivilgesellschaftlichem Engagement. Mit diesem Profil musste Manuela Wiese gar nicht viel Überzeugungsarbeit leisten: Michael Wolf, seit dem Start vor 17 Jahren bei Airbus für das Projekt Glückspfennig zuständig, überwies den erforderlichen Betrag und überzeugte sich jetzt vor Ort in Syke davon, dass das Geld richtig verwendet wurde.

Gut 17. 000 Airbus-Mitarbeiter an den vier Standorten Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude stellen ihre Centbeträge monatlich zur Verfügung. Mehr als 1.000 Projekte wurden seit Beginn der Spendenaktion unterstützt, mehr als dreieinhalb Millionen Euro gespendet. „Und es hat keinem Mitarbeiter weh getan“, sagt Wolf. Sondern im Gegenteil in Syke etwas Sinnvolles bewirkt.

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