Es menschelt so schön

Matinee öffnet in Syke die Türen in die Welt der Weihnachtsgeschichten

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Beruhigung in der Vorweihnachtszeit: die Matinee in der Kreissparkasse.

Syke - Von Detlef Voges. Als Ingeborg Petersilge die Weihnachtsgeschichte „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry im warmen Saal der Kreissparkasse anstimmte, begann draußen leicht der Schnee zu rieseln. Es war gestern das passende Bild zur Matinee an den Weihnachtliche Kulturtagen.

Die Mischung aus Lesung und Musik gehört seit Jahren zum festen Veranstaltungsprogramm. Bei den Besuchern erfreut sich die Matinee großer Beliebtheit, vielleicht weil sie in Zeiten der hektischen Vorweihnachtszeit besinnliche Momente zulässt. Eineinhalb Stunden innehalten und sich an unterhaltsamen Geschichten und schöner Musik erfreuen – das kommt an.

Kein Wunder, dass Almuth Ehrich vom Gesprächskreis Literatur, Gastgeber mit dem Verein Kunst in der Provinz, zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Für den musikalischen Part sorgte der (Ch)ohrwurm unter Leitung von Sabine Kanitz.

Bunte Welt der Weihnachtsgeschichten

Mit Ingeborg Petersilge, Almuth Ehrich sowie Elke und Jochen Heins präsentierte der Gesprächskreis das für den Anlass geeignete Vorlese-Team. In Ton und Ausstrahlung passend, öffnete das Quartett die Türen in die bunte Welt der Weihnachtsgeschichten, in denen es stets so schön menschelt.

Bei O. Henry geht es um die große Liebe. Zwei Menschen verkaufen das Liebste, was sie haben, um mit dem Geld dem anderen eine Freude zu bereiten. Ingeborg Petersilge, mit dem Alter immer versierter im Vorlesen, nahm das Publikum an die Hand mit in eine pralle Gefühlswelt.

Almuth Ehrich stellte die Geschichte „Spät dran – mitten im Oktober“ von Arnd Brummer vor. Nachdenkliches und Heiteres über eine alte Dame, die die passenden Weihnachtsgeschenke für die Familie immer schon rechtzeitig besorgt.

(Ch)ohrwurm bescherte Heiteres und Schwungvolles

Im Duett trugen Elke und Jochen Heins Siegfried Lentz’ „Wunder von Striegeldorf“ vor. Eine Geschichte aus den Masuren über zwei ältere Herren voller Chuzpe. Die Story steckte an mit ihrer Lebendigkeit, zumal Jochen Heins den Dialog der beiden auf Ostpreußisch vortrug und Illustrationen die Lesung bebilderten.

Der (Ch)ohrwurm bescherte abwechselnd Heiteres und Schwungvolles. Der Chor tummelte sich dabei international, stimmte Lieder aus Irland („An Irish Blessing“), aus den USA („Somewhere over the Rainbow“), Frankreich („Il est ne, l divin Enfant“) und Polen (Chopins E-dur-Etüde Op.10 Nr.3“, Karriere gemacht als „In mir klingt ein Lied“) an. Zudem stimmungsvolle moderne Weihnachtslieder wie „In der Mitte der Nacht“. Die Welt der Worte und Töne bescherte einen heiteren Start in den zweiten Adventssonntag.

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