GTS-Schülerinnen konzipieren Ausstellung im Foyer des Kreismuseums

Aus dem Magazinkeller ans Licht der Öffentlichkeit

Kulturwissenschaftlerin Elsbeth Kautz vom Kreismuseum überreicht den GTS-Schülerinnen die Urkunden für ihre erfolgreiche Projektarbeit. - Foto: Walter

Syke - Von Michael Walter. Wieso ist eigentlich etwas „typisch Mädchen“? Und was bedeutet das? – Mit diesen Fragen hat sich eine Handvoll Schülerinnen der GTS  2001 beschäftigt. Gewissermaßen nebenbei im Rahmen eines einjährigen Projekts am Kreismuseum. Herausgekommen ist dabei eine kleine Ausstellung, die seit gestern dort zu sehen ist.

Eigentlich ging es um etwas ganz anderes: Das Museum ist seit vielen Jahren schon Kooperationspartner der GTS 2001. Zuerst im praktischen Sektor, und momentan, da es handwerklich grade nicht so viel zu tun gibt, im kulturwissenschaftlichen Bereich.

Fünf Schülerinnen aus dem Schulprofil „Wirtschaft und Verwaltung“ haben jetzt im Museum ein Projekt zur Berufsorientierung absolviert. „Kulturelles Erbe“ lautete das generelle Thema. Das gesamte Schuljahr über sind die Mädchen regelmäßig für einen Vormittag in der Woche ins Museum gekommen. Die Neuntklässlerinnen aus dem Realschulzweig der GTS haben sich dabei vorwiegend mit den Magazinbeständen beschäftigt. „Wir standen dort vor einem Riesenregal voller Handwerkszeug, das nicht inventarisiert war“, erzählt Sandy Krüger. Also haben sie jedes einzelne Objekt mit einer Inventarnummer versehen, es fotografiert, die Fotos am PC bearbeitet und in eine Datenbank eingepflegt. In einem zweiten Arbeitsgang haben sie dann die Beschreibungen der einzelnen Objekte verfasst.

Darüber kamen sie dann auf die Idee, „ihre“ Objekte in einer kleinen Ausstellung zu präsentieren und mit selbst gestalteten Plakaten zu ergänzen. Im zweiten Halbjahr haben sie sich hauptsächlich mit der inhaltlichen Umsetzung beschäftigt. Titel: „Typisch Mädchen – Handwerk, Beruf, Familie, Märchen in einer Ausstellung“. Museumsleiter Dr. Ralf Vogeding betont mit Blick auf das gute Dutzend Schaukästen und Rahmen im Foyer: „Wir haben nichts vorgegeben. Das ist alles so von den Mädchen entwickelt worden.“

Die Ausstellung ist bis zum 28. August zu sehen.

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