Grundschule Am Lindhof feiert ihren 40. Geburtstag mit Tag der offenen Tür

Luftballons am Himmel, Trubel auf dem Schulhof

Bei der 40-Jahr-Feier der Grundschule Am Lindhof toben sich die Schüler aus. Gentin gelingt eine besondere große Seifenblase. - Foto: jeh

Syke - Von Tobias Kortas. Gespannt halten die 430 Schüler der Grundschule Am Lindhof jeweils einen Luftballon in der Hand. Schulleiterin Ursula Buchwald-Wachendorf zählt herunter: „Zehn, neun, acht...“. Schließlich lassen alle Kinder auf einmal ihre Ballons in die Luft steigen, so dass sich am Himmel ein beeindruckendes farbenfrohes Bild ergibt. Dazu ertönt Nenas Hit „99 Luftballons“: Das scheint bei dem regelrechten Meer an Ballons grob untertrieben. Die Kinder jubeln.

Findet jemand einen der Ballons und schickt ihn an die Grundschule zurück, bekommt das Kind, dem dieser gehört, einen Preis. Bei der 40-Jahr-Feier der Grundschule Am Lindhof herrscht ein regelrechter Trubel. Schon bevor Schulleiterin Ursula Buchwald-Wachendorf die Gäste begrüßt, ist der Schulhof rappelvoll: Kinder laufen spielend durch die Gegend oder bedienen sich gemeinsam mit ihren Eltern bereits an den zahlreichen Essensständen.

Flankiert wird das Bild durch zahlreiche Spielstationen, an denen die Kinder zum Beispiel auf Ziele werfen, Eierläufe machen, Murmelbilder gestalten, Seifenblasen pusten oder sich schminken lassen. Auf der Rasenfläche neben der Sporthalle der Schule ist das Spielmobil Spielefant aufgebaut.

Neben den Kindern, ihren Eltern, den Lehrern, den Mitgliedern des Fördervereins und Lehrern der ersten Stunde an der Grundschule sind auch Bürgermeisterin Suse Laue, Schulamtsleiterin Delia Krämer und viele Ratsmitglieder zur Feier gekommen.

„40 Jahre – das ist für euch doch bestimmt steinalt“, sagt die Bürgermeisterin den Grundschülern. Laue zitiert den Schriftsteller Mark Twain. „Für mich gibt es wichtigeres im Leben als die Schule“, hat dieser gesagt. „Trotzdem seid ihr lange Zeit in der Schule, das prägt euer Leben. Da braucht man ein gutes Umfeld“, meint die Bürgermeisterin. Sie verweist auf die Baustellen an der Schule für eine Mensa und eine Cafeteria. „Was wir hier erleben, ist nicht selbstverständlich. Es wird für eine gute Ganztagsschule gekämpft.“

Gemeinsam mit Delia Krämer hat sie stellvertretend für die Stadt Syke 40 Amerikaner mit der Zahl 40 darauf mitgebracht. Ursula Buchwald-Wachendorf überreicht sie einen „kleinen Gutschein für Anschaffungen“.

Die Shulleiterin gibt einen Umriss der vielen Entwicklungen an der Schule von der Planung, über die offizielle Eröffnungsfeier am 18. Juni 1976, die Einführung der Fünf-Tage-Woche 1991, der Proklamation des Namens Grundschule Am Lindhof 1995 bis zum heutigen Umbau in eine teilgebundene Ganztagsschule. „Die Investitionen lohnen sich, denn Schule gestaltet die gesellschaftliche Zukunft. Dazu gehören auch Inklusion und Integration.“ Mit dem „Start in die Ganztagsschule“ übernehme die Grundschule auch Erziehungsaufgaben. „Schule ist für uns mehr als nur bloßer Unterricht.“

Bereits während der Reden wuseln viele der Grundschüler durch die Gegend, spielen Fußball und probieren die Spielstationen aus. Bevor sie sich endgültig austoben können, tanzen sie gemeinsam zum Lindhof-Song, das schuleigene Motto-Lied. „Komm lass uns tanzen“ und „A, e, i, o, u... Du gehörst dazu“, heißt es dort. Viele Kinder singen laut mit.

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