Stieglitze präsentieren neue Modellflugzeuge

Loopings, Turns und Rollen

Jochen Gerkens (vorne links), Jörg Mix (daneben) basteln mit gemeinsam mit einer Gruppe im Flugsportverein Stieglitz Seglermodelle und würden sich freuen, wenn sich noch weitere Teilnehmer an diesem handgemachten Flugmodellbau beteiligten. - Foto: Heiner Büntemeyer

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Bis auf den zeitweise etwas bockigen Wind herrschten am 1. Mai auf dem Gelände des Flugsportclubs Stieglitz hervorragende äußere Bedingungen. Der Ärger über den nicht genehmigten FPV-Wettbewerb spielte keine große Rolle mehr, als zahlreiche Mitglieder ihre neuen Modelle präsentierten.

Sie hatten in den Wintermonaten fleißig gesägt, geschraubt, geklebt und montiert und freuten sich, dass ihre Modelle tatsächlich flogen und auch sicher wieder landeten. Zwischendurch zogen kräftige Schlepp-Modelle grazile Segler in die Höhe, wo sie das Schleppseil ausklinkten. Während die Segler nach einer Thermik suchten und lange am Himmel kreisten, kehrten die Schlepper zum Platz zurück, warfen im Vorbeiflug die Schleppleine ab, um sich bei der Landung nicht darin zu verheddern, und nahmen nach der Landung den nächsten Segler auf den Haken.

Eine kleine Flugschau bot Walter Schurbert den Besuchern mit seinem Kunstflug-Modell, dem Nachbau einer russischen Yak 55, mit dem er Rollen, Loopings und Turns flog. Was so einfach aussah, verlangte von dem begeisterten Modellflieger höchste Konzentration und Anspannung, denn diese Flugfiguren gelangen nur, wenn er am Steuerpult die Funktionen von Seiten-, Höhen-, Tiefenruder und Motor sensibel aufeinander abstimmte.

Düsenjet-Nachbau gezeigt

Wolfgang Enders präsentierte einen Düsenjet-Nachbau, dessen Turbine 16 Kilogramm Schub entwickelt. Auch er ist jedes Mal froh, wenn das Modell sicher wieder gelandet ist. Er beschränkte sich auf einen Flug: Die Verhältnisse ließen einen zweiten Start nicht zu, weil der Wind seitlich in die Landebahn pustete.

Auch die RES-Flieger präsentierten ihre Segler, die eine Spannbreite von maximal zwei Metern haben dürfen. Unter der Leitung von Jochen Gerkens hatten die fünf Mitglieder diese Modelle überwiegend aus Balsaholz selbst gebastelt und sie farbenfroh mit Folie beklebt.

Damit wollen sie bei geeignetem Flugwetter einen internen Wettbewerb veranstalten. Dabei werden die Gleiter an einer 100 Meter langen Leine und 15 Meter Gummischnur in die Höhe katapultiert. Nach einer Flugzeit von möglichst exakt sechs Minuten müssen sie dann eine Punktlandung hinlegen.

Diese Gruppe sucht noch weitere Flugmodellfreunde, die auch Lust haben, noch selbst Flugmodelle zu bauen statt einfach nur Bausätze zusammenzufügen.

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