Okel holt den Feuerwehrpokal

Löschbereit in unter einer Minute

Bei einem Löschangriff muss jeder Handgriff sitzen. Aufmerksam verfolgten die beiden Wettkampfrichter Hermann Garlich und Alfred Asendorf (hinten rechts) den Auftritt der Okeler Wettkampfgruppe. - Foto: Heiner Büntemeyer

Okel - Von Heiner Büntemeyer. Die Handgriffe sind hundertfach geübt, die Kupplungen fest verschraubt, die Schläuche nach Plan ausgerollt. „Wasser marsch!“ heißt es dann, und kurz darauf wölben sich die Schläuche. Das Wasser drängt zu den Strahlrohren und schießt auf die Kanister, die diesem Druck nur wenige Sekunden stand halten. Dann purzeln sie von den Podesten zu Boden, während die Feuerwehrleute die Strahlrohe aufrichteten und die Wasserfontänen in den Himmel pusten.

Erst wenn der dritte Kanister gefallen ist, halten die beiden Wettkampfrichter die Stoppuhren an. Nicht einmal eine Minute brauchen die Wettkampfgruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus Okel, Barrien und Gödestorf, dazu. Und das ist ziemlich gut.

Mehr als 100 Besucher waren am Wochenende zum Ortspokalwettbewerb nach Okel gekommen, um sich das Spektakel dieser sogenannten Alten B-Übung anzusehen. Technische Fehler verzeichneten Hermann Garlich und Alfred Asendorf bei keiner der sechs Wettkampfgruppen. Daher entschied die schnellste Zeit über den Sieg.

Die Wettkampfgruppe aus Gödestorf-Osterholz-Schnepke hatte exakt 55 Sekunden für ihre Übung benötigt. Den zweiten Platz belegte die Gruppe aus Barrien, bei deren Übung die Stoppuhren 57,5 Sekunden anzeigten. Die Okeler Gastgeber hatten nur zwei Zehntelsekunden mehr benötigt und wurden Dritte. Okels Ortsbrandmeister Holger Eitmann zeichnete die Sieger aus. Auf den weiteren Plätzen folgten eine zweite Okeler Gruppe, eine Damenmannschaft und die Jugendfeuerwehr Okel.

Aufmerksam hatten die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Okel/Gödestorf die Wettkämpfe verfolgt. Sie durften den Zuschauern zum Schluss der Veranstaltung ihre feuerwehrtechnischen Fertigkeiten bei fröhlichen Wasserspielen zeigen.

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