Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung 

Lindhofstraße: Es wird es laut

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Die Vorarbeiten sind so gut wie erledigt, ab Mittwoch beginnt die eigentliche Arbeit: Die Lindhofstraße erhält einen neuen Unterbau und eine neue Fahrbahnoberfläche. 

Syke - Von Michael Walter. Die Versorger sind mit ihrer Arbeit weitgehend fertig – ab Mittwoch beginnt der Fahrbahnbau auf der Lindhofstraße. Und entgegen der ursprünglichen Pläne der Stadt (wir berichteten) dürfte die Baumaßnahme ohne langfristige Vollsperrungen vonstatten gehen.

Über 700 000 Euro investiert die Stadt in die komplette Erneuerung von Unterbau und Fahrbahn. Der Wegezweckverband übernimmt dabei im Auftrag der Stadtverwaltung die Bauleitung.

„Ursprünglich wollten wir die Straße in drei Abschnitten erneuern“, erklärt Lars Brunßen vom Syker Tiefbauamt. „Das ist jetzt nicht mehr so. Auf Vorschlag der beauftragten Firma erneuern wir die Straße jetzt in zwei Abschnitten auf der gesamten Länge mit nur halbseitigen Sperrungen.“

Zunächst werden auf der Grundschul-Seite der Kanal und die Nebenanlagen neu gemacht. „Die Anlieger auf der anderen Straßenseite kommen in dieser Zeit an ihre Grundstücke ran“, sagt Brunßen. „Dann schwenken wir um: Die Schulseite wird wieder befahrbar, und auf der Anliegerseite werden die Nebenanlagen gemacht. Wenn das fertig ist, wird auf der gesamten Straßenbreite die Fahrbahn neu gebaut. Dann sind wir kurz vor Weihnachten, schätze ich.“

Oberfläche aus Verbundpflastersteinen

Am Mittwoch dürfte es dabei richtig laut werden: Eine spezielle Maschine nimmt die alten Pflastersteine auf und verarbeitet sie zu Schotter, den sie im nächsten Arbeitsgang wieder auf den Boden aufträgt. Darauf sollen dann die Baustellenfahrzeuge rollen. Die neue Fahrbahn erhält übrigens wieder eine Oberfläche aus Verbundpflastersteinen.

Anders als an den Ablaufplänen, hat sich an der geplanten Gestaltung der neuen Straße nichts geändert. Die Einmündung des Riederdamms wird als Kreisverkehr gebaut. Und die Parkstreifen vor der Grundschule werden aufgehoben. „Die Bäume bleiben stehen“, betont Brunßen.

Nur wenige Flächen entlang der Schulfassade werden im Seitenbereich der Straße wieder befestigt. Etwa für den Lieferverkehr für die Mensa.

Auch vor dem Haupteingang wird der vorhandenen Parkstreifen im Zuge der Neugestaltung eingekürzt. Behindertentaxis können dann zwar weiter dort halten. Es wird aber keine Parkplätze mehr geben.

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