Reaktionen aus den Parteien

„Die Leute waren auf was Neues aus“

W. Hartje

Syke - Von Frank Jaursch. Die Wahl hat die Besetzung des Syker Stadtrats ordentlich durcheinandergewirbelt. Wir haben erste Reaktionen aus den Kandidatenkreisen nach Bekanntgabe des Ergebnisses zusammengetragen.

A.Schmidt

Andreas Schmidt (FWG): „Unser Ziel war es, mindestens drittstärkste Fraktion zu werden. Dass es so grandios läuft, war natürlich überwältigend. Wir haben 15 Monate Arbeit gehabt – das Ergebnis ist letztlich eine Bestätigung dafür. Wie es in Zukunft läuft, werden wir sehen. Der große Schnitt ist der 31.10. – da fällt die BSF weg. Und was danach kommt? Ich will es mal so formulieren: ICH bin nicht nachtragend.“

W. Hartje

Wilken Hartje (CDU): „An sich bin ich sehr zufrieden mit unserem Ergebnis. Ein bisschen spielt sicher auch der Bundestrend in das Ergebnis herein. Deutlich wurde aber auch, dass es eine echte Personenwahl war. Und da hatte die BSF mit ihren Ortsbürgermeister- und Brandmeister-Anteilen schon Potenzial. Mit so einem ,Dreiklang’ hatte ich schon im Vorfeld gerechnet. Die FDP ist für mich zu schlecht weggekommen. Für den neuen Rat muss man sich jetzt irgendwie finden. Ich würde mich nicht auf einen Partner festlegen. Mit einem vernünftigen Ton kann man über alles schnacken.“

P. Jahnke

Peter Jahnke (SPD): „Ich hatte schon damit gerechnet, dass die SPD zehn Prozent verlieren wird. Allein in Okel und Gödestorf sind uns gut und gerne 2 000 Stimmen durch die FWG verloren gegangen. Eine Zusammenarbeit mit der FWG würde sicherlich schwierig werden, das ist klar (Anm. der Redaktion: Die FWG-Fraktion bildet sich zu einem großen Teil aus ehemaligen SPD-Mitgliedern, die die Fraktion 2014 im Streit verlassen hatten). Mit der CDU hatten wir ja schon mal ‘ne Koalition. Und wenn nicht – eine gute Oppositionsareit ist auch nichts Schlechtes.“

H.-J. Michel

Heinz-Jürgen Michel (Grüne): „Die Stimmung ist gut. Wir sind in fünf von sieben Ortsräten, für die wir kandidiert haben, und auch in den beiden anderen sind wir nur ganz knapp gescheitert. Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Wir müssen gucken, mit wem wir zusammenarbeiten können.“

R. Hansemann

Reinhard Hansemann (FDP): „Wir sind schon sehr enttäuscht, dachten eigentlich, dass wir unser Ergebnis deutlich verbessern können. Hauptgrund dafür ist sicher die FWG. Die Leute waren auf etwas Neues aus, und das waren nicht wir.“

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