Lieblingsbücher vorgestellt

Lesefutter für die Winterzeit

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Unter dem Motto „Lesenswert“ stellen (v.l.) Kerstin Nowak, Martina Kahsnitz, Ulrich Hoferichter und Elke Nobis in der Syker Stadtbibliothek ihre persönlichen Lieblingsbücher des Jahres vor.

Syke - Für Leseratten und Bücherwürmer gab es jetzt in der Stadtbibliothek reichlich Lesefutter. Elke Nobis, Kerstin Nowak, Martina Kahsnitz und Ulrich Hoferichter vom Förderverein der Bibliothek hatten sich die Mühe oder das Vergnügen bereitet, für ihre rund 20 Gäste in den Büchern des Leseherbstes 2019 zu schmökern. Die ihrer Meinung nach schönsten Bücher stellten sie ihren Gästen vor.

Sie berichteten, warum ihnen die Bücher besonders gut gefallen hatten, schilderten ihre Eindrücke von dieser Lektüre und berichteten über ihren Spaß beim Lesen. Natürlich waren die Beurteilungen sehr subjektiv, aber das war auch so geplant und dabei sehr unterhaltsam.

Was den Zuhörern besonders gut gefiel, war die Vielfalt der in den Büchern behandelten Themen: Bücher wie „Hier sind Löwen“ von Katerina Poladjan, „Der andere Himmel“ von Renate Ahrens, „Die englische Fürstin“ von Sabine Weigand, „Wenn Martha tanzt“ von Tom Saller, „1793“ von Niklas Natt och Dag und „Ein dänischer Winter“ haben reale historische Hintergründe.

„Blackbird“ von Matthias Brandt, „Der Sommer meiner Mutter“ von Ulrich Woelk, „Der andere Himmel“ von Renate Ahrens und „Lassen Sie mich mal machen“ von Heide Sommer haben die vier Referenten auch deshalb berührt, weil sie in den 60er/70er-Jahren spielen und einen zeitgeschichtlich realen Hintergrund haben. „An die Zeit kann ich mich noch gut erinnern“, erklärte Martina Kahsnitz.

Es ging natürlich auch um Liebe, aber auch um psychische Versehrtheiten, soziales Engagement, Familienkonflikte und um spannende Geheimnisse. „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens, „Luzies Erbe“ von der Dötlinger Autorin Helga Bürster und „Die geheime Mission des Kardinals“ von Rafik Schami haben Krimi-Charakter.

„Ich habe beim Lesen laut gelacht, allerdings auch mit Tränen in den Augen“, berichtete Nobis über ihre Gefühle beim Lesen von „Blackbird“. Manchmal hieß es auch „Lest das einfach mal“.

„Der Kompass ohne Norden“ von Neal Shusterman, der von einem bipolar gestörten Jungen erzählt, sei eigentlich ein Jugendbuch, „aber es beeindruckt auch einen 66-Jährigen“, berichtete Ulrich Hoferichter. Elke Nobis' „absolutes Lieblingsbuch dieses Sommers“ ist „Der Gesang der Flusskrebse“, und Kerstin Nowak berichtete, dass sie beim Lesen von „Alles still auf einmal“ von Rhiannon Navin Gänsehautmomente erlebt hat.

Viele Zuhörer machten sich Notizen auf der ausgelegten Buchliste und bedankten sich bei den Referenten für anregende Informationen für die bevorstehende „Schmökerzeit“.

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