Lehrer-Duo übernimmt von Peter Jahnke Organisation des Arequipa-Basars am Gymnasium

Advents-Vielfalt für den guten Zweck

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Fleißig: Die Kinder der Klasse 5fl haben schon ganz viele Weihnachtswichtel aus Naturmaterialien gebastelt. Am Sonnabend wollen sie möglichst viele davon verkaufen.

Von Frank Jaursch. Vorweihnachtlicher Spaß für einen guten Zweck – das ist seit Jahrzehnten am Sonnabend vor dem ersten Advent Programm im Syker Gymnasium. Der Arequipa-Basar lockt alljährlich viele hundert Syker und zahlreiche ehemalige Gymnasiasten an – und trägt so zuverlässig einen fünfstelligen Betrag für das Hilfsprojekt „Casa Verde“ im Süden Perus bei.

So soll es auch in diesem Jahr sein: Seit Beginn des Schuljahres wird geplant, geübt, gebastelt und gesammelt. Wie immer. Doch ein bisschen was ist diesmal anders. Denn Lehrer Peter Jahnke, zuvor 15 Jahre lang federführend mit der Organisation betraut, hat doppelte Verstärkung bekommen.

Jahnkes Kollegen Petra Ruff und Darko Marasovic sind in die Planung mit eingestiegen. Nicht ohne Grund: Der Basar muss schließlich auch nach dem Ausstieg Jahnkes weiterleben. Wann der Abschied vom Berufsleben kommt – 2016 oder doch ein Jahr später –, steht nach Aussage von Jahnke noch nicht ganz fest.

Die Hilfe des Duos nimmt Jahnke gern in Anspruch. „Mich entlastet das schon enorm“, erklärt er. Und hofft, dass die beiden „Neuen“ das gleiche Herzblut für das Projekt entwickeln wie er. „Das liegt mir wirklich am Herzen. Weil man weiß, wofür man das macht.“

Damit auch die neuen Schüler das erfahren, war der Gründer und Leiter von „Casa Verde“, Volker Nack, in Syke. In einem Vortrag stellte er das Projekt den Fünftklässlern eindrücklich vor. „Die werden jetzt außerordentlich motiviert sein“, ist sich Schulleiter Jan Ziemann sicher.

Und nicht nur die: Jede der 30 Klassen der Jahrgänge 5 bis 10 beteiligt sich in irgendeiner Form am Weihnachtsmarkt in der Pausenhalle, im Kulturforum und in einer Reihe von Unterrichtsräumen im Erdgeschoss.

Dekoratives und Kulinarisches, Kulturelles und Unterhaltsames wartet zwischen 11 und 15 Uhr auf die Besucher. Bigband, Chöre und Bläserklassen sorgen für den musikalischen Rahmen, Theater- und Tanzgruppen bereichern das Angebot auf ihre Weise. Und wie in jedem Jahr gibt es ein paar Premieren – das „Weimar-Café“ zum Beispiel oder auch die Bobbycar-Erlebnisbahn.

Die Aula steht in diesem Jahr nicht zur Verfügung, stellt Jahnke bedauernd fest. „Nächstes Jahr haben wir die wieder“, betont Ziemann. Vielleicht ja ein Argument für Jahnke, noch ein Jahr dranzuhängen..?

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