Zu laut für den Lautsprecher

TSV Barrien zeigt Querschnitt seines Kurs- und Spartenangebotes

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Von Body-Fit for Men bis zum Radpolo: Die Bandbreite der sportlichen Angebote wurde bei der TSV-Sportschau augenscheinlich.

Barrien - Nach einer langjährigen Unterbrechung hat der TSV Barrien am Sonntag wieder eine Sportschau veranstaltet, in der Akteure ihre Sportarten vorstellten und dabei die Angebotsvielfalt des Vereins dokumentierten.

Schauplatz dieser Veranstaltung war nicht allein die Halle an der B6. Zeitversetzt wurden auch auf dem Sportplatz und im Hallenbad Angebote präsentiert. So tummelten sich auf dem Sportplatz die Fußballer; auch die Baseballspieler zeigten Ausschnitte aus ihrem Trainingsprogramm und animierten die Gäste, selbst einige Schläge zu versuchen. Im Hallenbad öffneten sich die Türen für Besucher, die sich über Wassergymnastik und Schwimmangebote informieren wollten.

Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig dieses Hallenbad nicht nur für Barrier Wasserratten und wie wertvoll die Arbeit des Hallenbad-Fördervereins ist, der sich für den Erhalt dieser Sportanlage einsetzt und immer wieder auf Unterstützung angewiesen ist.

Am Nachmittag wurde es in der Sporthalle laut. So laut, dass das am Tage zuvor noch erprobte Akustik-Konzept der Organisatoren an seine Grenzen stieß. Das war insofern bedauerlich, weil die Begrüßungsworte des Vorsitzenden Gerhard Mey oft ebenso unverständlich waren wie die Hinweise des Hallensprechers Lothar Hespe. Auch Interviews, die er mit Sparten- und Übungsleitern führte, waren schwer zu verstehen. Der Grund dafür war die Begeisterung der Zuschauer über die gelungenen Darbietungen der Sportlerinnen und Sportler. Und das sollte über die entgangenen Informationen hinwegtrösten.

Mit Tänzen zu lateinamerikanischen Rhythmen eröffnete die Zumba-Gruppe die Schau. Die mitreißende Musik brachte die Besucher sofort auf Betriebstemperatur. Die Radballer zeigten, wie artistisch sie Rad und Ball beherrschen, und weil einige Radpolospielerinnen an diesem Tage verhindert waren, zeigte Hannelore Plenge, die einst gemeinsam mit Rita Oeltjendiers für den TSV Barrien in der Radball-Bundesliga gespielt hat, dass sie auch mit jüngeren Spielerinnen noch mithalten kann.

Anschließend sorgte die Gruppe „Body-Fit for Men“ unter der Leitung von Heiko Knießner für allerbeste Werbung für ihr Angebot. Und dann wurde das große Airtrack auf die Wettkampffläche gebracht, auf dem die Leistungsturnerinnen Bodenakrobatik zeigten und mit ihren Flic-Flacs und Salti und ihrer eindrucksvollen Pyramide zum Schluss die Zuschauer begeisterten.

Ebenso eindrucksvoll präsentierte sich die Gruppe „Senioren 60 plus“, die unbekümmert, aber sehr konzentriert an ihren Übungen arbeitete. Und wer gemeint hatte, diese Übungen seien leicht, wurde eines Besseren belehrt, als Rudi Karrasch die Besucher aufforderte, einige Übungen mitzumachen.

Die Tischtennisspieler, die Korbballerinnen und die Turnkinder zeigten Trainingsausschnitte, bevor Anke Holle mit ihrer Step-Aerobic-Gruppe für ein glänzendes Finale sorgte.

Dass das Programm so zügig und mit ständig wechselnden Höhepunkten im Zeitrahmen blieb, lag auch an dem hervorragend durchgetakteten Ablaufplan. Dafür hatte das aus zwölf Personen bestehende Orga-Team unter der Leitung von Sabine Bielefeld gesorgt.

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