Größtes Treffen in Deutschland / Mehr als 140 Teilnehmer kicken drei Tage lang

Laptoptrainer beim Fußball-Camp in Okel

Viele Übungen mit Ball gibt es beim Fußball-Camp auf dem Sportplatz Okel. Foto: Heinfried Husmann

Okel - Von Andree Wächter. Wenn 147 Jungen und Mädchen dem runden Leder hinterlaufen, dann ist Fußball-Camp auf dem Sportplatz Okel. Von Donnerstag bis einschließlich heute zeigen zwölf Trainer der Fußballschule Thormählen den richtigen Umgang mit dem Spielgerät.

Es ist bereits das 17. Camp in Okel. Volker Lumpe hat alle begleitet. Der Camporganisator hatte Anfang des Jahrtausends die Idee, die Fußballschule nach Okel zu holen. „Inzwischen ist es ein fester Bestandteil im Jahreskalender“, sagt Lumpe. „Wir brauchen auch keine Werbung mehr zu machen. Die Plätze sind immer ausgebucht.“

Nicht in den Fußballhochburgen wie München, Dortmund oder Bremen gibt es die größten Camps, sondern in Okel. Dies bestätigte Matthias Thormählen, Leiter der Fußballschule und Inhaber einer A-Trainerlizenz. Seit der ersten Auflage kommt Thormählen mit seinem Trainerstab über das Himmelfahrtwochenende nach Okel. „Wir bringen viele Stammtrainer mit. Und die Atmosphäre ist toll“, lobte Thormählen das Event. Der Grund, warum diese Fußballschule immer wieder nach Okel kommt, erklärt der langjährige Trainer Lumpe mit ihrer Philosophie: „ Es ist keine Verkaufsveranstaltung. Die Kinder stehen im Vordergrund. Sie sollen etwas lernen.“

Mitmachen dürfen Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Von den Aktiven, die in den ersten Jahren das spezielle Training besuchten, sind im Laufe der Jahre die kleinen Geschwister dazu gekommen. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch Fußballer aus den umliegenden Vereinen.

An den drei Tagen trainierten sie 25 Stunden Fußball. Zu den Inhalten gehören Schuss- und Passtraining sowie Torwartübungen. Täglich bekamen die Keeper eine Extra-Einheit.

Eine weitere Neuerung war eine Übung mit Lichtsensoren. Zwei Kleingruppen traten dabei gegeneinander an. Ziel war es: schneller zu reagieren als der Gegner. Dazu standen fünf Hocker im Kreis. Auf den Sitzschalen lagen untertassengroße Sensoren. In zufälliger Reihenfolge leuchteten sie blau oder grün auf. Die Spieler mussten schnell zu ihrer Farbe rennen und die Hand über den Sensor halten. Ein Tablet zählte, wer im Spielzeitraum häufiger schneller war. „Wir haben auch einen sogenannten Laptoptrainer“, sagt Volker Lumpe mit einem Augenzwinkern über diese Übung. „Die kognitiven Fähigkeiten wollen wir schulen“, so Thormählen über den Sinn. Neben der Reaktion mussten die beiden Aktiven auch aufpassen, dass sie nicht mit dem Gegenspieler zusammenstießen.

An den drei Tagen waren die Nachwuchskicker in Gruppen eingeteilt. In dieser Zusammensetzung ging es reihum zu einer der neun Stationen. Mal wurde mit Trampolinen geübt dann mit einer Ballkanone. Auch die Pylonen und Tore in unterschiedlichen Größen kamen zum Einsatz.

Nach den Einheiten spielten die Jungen und Mädchen am Abend Turniere. Aufgeteilt nach dem Alter ging es um Pokale. Dann waren auch Mama und Papa auf dem Sportplatz dabei und unterstützen lautstark ihren Nachwuchs.

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