Inzidenz stabil über 10

Schärfere Corona-Regeln im Kreis Diepholz: Dies gilt ab Samstag

Der Landkreis Diepholz liegt seit mehreren Tagen stabil über einem Inzidenzwert von 10. Daher treten am Samstag (24. Juli) schärfere Corona-Regeln in Kraft.

Landkreis Diepholz – Gemäß der aktuell gültigen niedersächsischen Landesverordnung treten am Samstag im Landkreis Diepholz einige Corona-Verschärfungen in Kraft. Der Inzidenzwert lag am Donnerstag den dritten Tag in Folge über 10 und damit über der Grenze, der die Anwendung der schärferen Regeln erfordert. Die am Wochenende in Kraft tretenden Regelungen gelten niedersachsenweit in Gebieten mit einer stabilen Inzidenz zwischen 10 und 35.

So werden im Landkreis Diepholz private Treffen wieder auf maximal zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten beschränkt. Zusätzlich sind allerdings Personen erlaubt, die geimpft oder genesen sind. Sie zählen genauso wie Kinder bis 14 Jahren im Sinne der Verordnung nicht zur Gesamtzahl dazu. Kindergeburtstage dürfen mit bis zu zehn höchstens 14 Jahre alten Kindern stattfinden.

Corona-Regeln im Kreis Diepholz werden laut aktueller Verordnung angepasst

Private Feiern in einer gastronomischen Einrichtung dürfen mit bis zu 100 Personen stattfinden, wenn diese abseits ihres Tisches Masken tragen. Alle Anwesenden müssen die 3-G-Regel erfüllen – also nachweislich negativ getestet, geimpft oder genesen sein. In privaten Räumen gelten die Kontaktregelungen für private Treffen.

Touristen im Kreisgebiet müssen nicht mehr nur bei Anreise, sondern anschließend auch zweimal wöchentlich einen negativen Test nachweisen. Auf Wochenmärkten gibt es wieder eine Maskenpflicht.

Am Donnerstag wurden im Landkreis Diepholz fünf Corona-Neuinfektionen gemeldet, die Zahl der akut Infizierten steigt damit auf 41. Drei Patientinnen oder Patienten werden in den Kliniken mit einem Corona-Verdacht oder einer Infektion behandelt. Keiner dieser Patienten wird intensivmedizinisch versorgt oder beatmet, teilte der Landkreis am Donnerstag mit.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

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