Marco Meyer ist neuer Okeler Schützenkönig

Mit der Kutsche durchs Dorf

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Der Vorsitzende des Schützenvereins Okel, Thomas Meyer (rechts) mit dem neuen Königshaus (v.l.) Herbert Grotjahn, Klaus Schröder, das Königspaar Heike und Marco Meyer, Daniela Jablenski, Amelie Aumüller, Jin Ling Zhao-Wohlers und Jana Osmer.

Okel - Von Heiner Büntemeyer. Obgleich die Okeler Schützen am Sonntag ein wenig unter Zeitdruck standen, weil sie am Nachmittag das Verbandsschützenfest des Schützenkreises Weser-Eyter ausrichten mussten, wurde beim Katerfrühstück mit rund 200 Gästen der Zeitrahmen gnadenlos überzogen.

Wie Pressesprecher Heiko Lübkemann berichtete, gab der neue Vorsitzende Thomas Meyer dabei einen sehr gelungenen Einstand. Die Stimmung war prächtig und fand ihren Höhepunkt, als dem jetzigen Ehrenvorsitzenden Joachim Helms unter stehendem Applaus der Gäste Schulterklappen in Gold auf die Uniform geheftet wurden.

Dass das Kreisverbandsfest trotzdem noch pünktlich beginnen konnte, lag daran, dass sich der langjährige Sportleiter des Vereins, Marco Meyer, in diesem Jahr schon nach dem ersten Umschießen vor dem neuen Vizekönig Heiko Lübkemann den Königstitel sichern konnte. In der Vergangenheit hatten sich diese Wettbewerbe nicht selten zu einem spannenden, aber zeitraubenden Wettbewerb entwickelt.

Erstmals ermittelten die Damen ihre Königin auf der neuen Luftgewehr-Anlage. Der beste Treffer gelang dabei Jin Ling Zhao-Wohlers. Vizekönigin wurde Daniela Jablenski. Neue Okeler Jugendkönigin wurde Jana Osmer vor Amelie Aumüller. Klaus Schröder darf sich ab sofort aktueller Alterskönig nennen. Auf Rang zwei landete Herbert Grotjan.

Rainbows machen die Musik

Musikalisch wurden die beiden sehr gut besuchten Festbälle sowie das Katerfrühstück von den Rainbows gestaltet. Die beiden Umzüge durch das Dorf führte der Musikzug Melchiorshausen an.

Während des ersten Umzuges durften es sich die Vereinsmajestäten des vergangenen Jahres in der Kutsche von Johann Lindhoff bequem machen. Am zweiten Festtag nahmen die neuen Okeler Könige sowie die Majestäten des Schützenkreises darin Platz und genossen die Fahrt durch das Dorf. „Das erlebt man heute kaum noch bei einem Schützenfest“, sagte Verbandspräsident Ralph Schröder.

Während die Melchiorshauser Musikanten nachmittags in der zur Festhalle umgebauten Reithalle ein Platzkonzert gaben, beteiligten sich auf dem Festplatz wieder zahlreiche Kinder an einigen Spielen, die von Mitgliedern der Damenabteilung beaufsichtigt wurden.

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