21 Künstler stellen gemeinsam aus

„Kunst-Zeug“ auf allen Etagen im Landsitz Wachendorf

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Hat fast ein bisschen was von Iwo Jima... Aufbau der neuen Ausstellung m Landsitz Wachendorf.

Wachendorf - Von Detelf Voges. Rene Rameil freut sich: „Es ist schon die vierte Ausstellung im Landsitz Wachendorf“, sagt der Gastgeber, Künstler und Kunstpädagoge. Das ehemalige Gutshaus am Hermann-Löns-Weg ist nach noch nicht einmal fünf Monaten schon zu einem respektablen Domizil für Kunst und Kultur geworden. Sonntag begannen die Vorbereitungen für die nächste Ausstellung: Nach dem Bildhauer Mayk Intemann zeigen dort ab Samstag, 29. Juli, 21 Künstler des Vereins Kunst in der Provinz ihre Arbeiten.

„Kunst-Zeug“ lautet das Thema der bis zum 3. September laufenden Präsentation. Zu sehen sind Zeichnungen, Collagen und Skulpturen. Es sei schwierig, für so viele Künstler geeignete Ausstellungsflächen zu bekommen“, erklärt Brunhild Buhre. Die Vorsitzende des Vereins Kunst in der Provinz weiß die 21 Künstler im Landsitz gut präsentiert. Sie können die gesamte oberste Etage des Gutshauses nutzen.

Auswahl und Positionierung von Kunstwerken sind das schwierigste an einer Ausstellung

Sonntag nahmen die Künstler die Zimmer in Beschlag. „Das ist immer das schwierigste an einer Ausstellung, die Arbeiten richtig zu hängen und zu stellen“, betont Rameil und hilft bei der Auswahl und Positionierung.

In der Luft hängt der Geruch von Leinöl. Bildhauer Reiner Madena hat damit seinen Holzskulpturen die letzte Patina gegeben. Eine lebensgroße Ahornfigur von ihm dominiert das Zimmer 5. An der Wand stehen noch Zeichnungen und Collagen von Rene Rameil, der eigene Arbeiten zur Ausstellung beisteuert. „Das hier sind Frottagen aus Fundstücken“, sagt er und spricht über Erinnerungen von Kunstreisen nach Florenz und Andalusien.

Birte Plutat regt mit ihren Collagen in Raum 6 die Phantasie an. Wer sich Zeit nimmt, kann die Geschichten in ihnen spüren. Kerstin Friedrichs beschwört in ihren intensiven und aufwendigen Graphitarbeiten auf Holz „alte Zeiten“. Claudia Bartholomäus sucht mit Tusche auf Papier Kindheitsmomente. Katja Purnhagens Tuschezeichnungen sind auf einfache Pinselstriche  reduziert. Der Titel lautet treffend: Mäander.

„Wir haben noch einiges vor“

Zu sehen sind zudem auch Arbeiten von Heide Beckmann, Ursel Bertram, Nicole Clöer, Andrea Döring, Christiane Dreyer, Ute Elbe, Marion Fischer, Ingo Frenzel, Gisela Gersch-Gernoth, Frank Gottlieb, Puma Lichtblau, Sabine Nasko, Kim Peters, die die Ausstellung organisiert hat, Elke Piechottka und Ana Lena Sprandel.

Die Ausstellung eröffnet am 29. Juli um 15.30 Uhr und ist bis zum 3. September jeweils samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr zu sehen.

Am Sonntag, 27. August, sind Rene Rameil und seine Frau Sabine Greulich Gastgeber eines Konzerts im Rahmen des GartenKultur-Musikfestivals. Von 15 bis 17.30 Uhr musiziert das Duo „flauto e arpa“ (Flöte und Harfe) aus Bremen. Die Gastgeber laden zum Picknick im Hof ein. Das Cafe ist ab 12 Uhr geöffnet.

„Wir haben noch einiges vor“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin Sabine Greulich und führt in die gemauerte ehemalige Scheune, die zu Atelier und Seminarräumen umgebaut wird. In der gegenüber liegenden großen offenen Holzscheune bearbeitet Rameil Eichenblöcke.

Ein Haus voller Kunst und Kultur.

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