14. Flohmarkt des Bürgervereins Wachendorf bestens besucht

Kuddelmuddel auf der Wiese, Chaos auf den Parkplätzen

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Beim Kuddelmuddel-Markt in Wachendorf konnten die Besucher die unterschiedlichsten Gegenstände entdecken. Hoch im Kurs standen Kleidung, Spielzeug, Gartendeko und Pflanzen, aber auch alte Schätze.

Wachendorf - Von Tobias Kortas. Es herrscht ein regelrechtes Verkehrschaos vor dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Wachendorf: Autofahrer fahren kreuz und quer auf der Straße Kirchberg und den beiden Parkplätzen, um zum Kuddelmuddel-Markt des Bürgervereins Wachendorf zu kommen. Circa 400 Autos schätzt Manfred Rinas, Vorsitzender des Bürgervereins, auf den Parkplätzen und an der Straße. Der Kuddelmuddel-Markt ist bestens besucht.

Der Anblick ist schon ein besonderer: Die Festwiese neben dem DGH und die Straße Legenhausen sind mit circa 150 Flohmarkt-Ständen belegt. Überall tummeln sich bei sommerlichen Wetter mit viel Sonnenschein Besucher. Die Atmosphäre ist entspannt: Marktbeschicker und Gäste kommen locker miteinander ins Gespräch. Hektik ist Fehlanzeige.

Bereits um 7 Uhr hatte sich vor dem Flohmarkt-Gelände eine lange Schlange gebildet, berichtet Marktmeister Hans-Hermann Lindhorst. „Um kurz nach 8 Uhr waren alle Anbieter da. Das ging schlagartig“, ergänzt Manfred Rinas.

Zu den treusten Maktbeschickern gehören Christa und Karsten Nitze aus Martfeld. Was sie anbieten? „Kuddelmuddel eben“, sagt Karsten Nitze lachend. Das Ehepaar ist seit „vielen Jahren“ beim Markt dabei. Karsten Nitze lobt die „schöne Atmosphäre“. Außerdem „kann man hier ja alles kaufen“.

Nur der Wind macht beiden wie auch vielen anderen Anbietern zu schaffen. Durch die starken Böen fliegen sogar Sonnenschirme durch die Luft. Das Problem hat auch Marktmeister Hans-Hermann Lindhorst bemerkt. „Aber das Wetter ist eben nie perfekt“, meint der Marktmeister. Unabhängig davon zeigt sich der stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins mit dem Zuspruch hoch zufrieden. 40 Anbietern musste er für den Markt sogar absagen – aus Platzgründen. Indes sprechen die vielen Besucher und das „Verkehrschaos“ für sich. „Zudem haben wir eine super Atmosphäre und noch keine Beschwerden“, freut sich Hans-Hermann Lindhorst.

Zu den treuen Besuchern des Marktes gehört Heide Osterthun aus Syke. Sie schwärmt von einem Zahnarzt-Bohrer aus dem Zweiten Weltkrieg, „eine Stange mit Tretfunktion, die sie bei einem Anbieter entdeckt hat. „Das ist ein richtiger Krammarkt hier. Ich entdecke auch viele Schätzchen aus den 50er- und 60er-Jahren“, erzählt Heide Osterthun, Das erinnere sie an ihre Kindheit.

Währenddessen fallen eine Handvoll Kinder über die Hüpfburg her, nebenan im Kinderhort wird getuscht. Zwei Mädchen probieren sich daran, Seifenblasen durch die Luft fliegen zu lassen.

Manfred Rinas ist überall und nirgendwo: Er schenkt Kaffee aus, spricht mit den Anbietern sowie den Gästen und macht emsig Fotos. „Die Leute sind damit, wie es läuft, hoch zufrieden. Mein Eindruck ist, dass viel verkauft wird.“

Tatsächlich tragen Gäste die unterschiedlichsten Gegenstände weg. Ins Auge fallen vor allem Gartendeko, Pflanzen und Spielzeug.

Im DGH genießt bereits in der Mittagszeit eine Reihe von Menschen Kaffee und Kuchen. „Die ersten Leute haben direkt nach dem Frühstück danach gefragt“, meint Manfred Rinas schmunzelnd.

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