Syker Kinder- und Jugendfeuerwehren wollen auch ohne Kontakt die Motivation hochhalten

Kreativer Umgang mit dem Lockdown

Ein Beispiel für die Kreativität der Syker Jugendfeuerwehren: Für den Gödestorfer Nachwuchs gab es individualisierte Gesichtsmasken zum Adventskalender.
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Ein Beispiel für die Kreativität der Syker Jugendfeuerwehren: Für den Gödestorfer Nachwuchs gab es individualisierte Gesichtsmasken zum Adventskalender.

Syke – Seit dem Frühling sieht man sie nicht mehr mit ihren roten Fahrzeugen durch die Ortschaften fahren. Auf den Sportplätzen kann man sie nicht mehr beim Volleyball, oder Schlagball beobachten – und ihr typisches „Wasser marsch“ bei den Übungen hallt auch nicht mehr durch die Dörfer. Die Rede ist von den Kinder- und Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet Syke.

Genau wie ein Großteil des öffentlichen Lebens ist aufgrund der Corona-Pandemie auch das Feuerwehrwesen und hier insbesondere die Jugendarbeit heruntergefahren. „Eine gefährliche Situation für das Ehrenamt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Syker Feuerwehren. Denn mit zunehmender Zeit werde es immer schwieriger, die Motivation der Mitglieder auf einen „hoffentlich baldigen Neustart“ hochzuhalten. Außerdem sei es Jugendlichen im möglichen Eintrittsalter (ab sechs Jahren bei der Kinder- und ab zehn Jahren bei der Jugendfeuerwehr) fast unmöglich, die Gruppe kennenzulernen. „Ganz zu schweigen von eventuell neu zugezogenen Jugendlichen in den Ortschaften, die sich momentan nicht von der wichtigen Aufgabe der Feuerwehren überzeugen können“, erklärt Feuerwehr-Pressewart Torben Schmidt.

Wenn es wieder losgeht, muss die Freude darauf groß sein – und die Mitglieder sollen sich positiv gegenüber Mitschülern und Freunden äußern können. Aus diesem Grund haben fast alle Kinder- und Jugendfeuerwehren ein Winter-/Lockdownprogramm entwickelt oder zumindest Aufmerksamkeiten für die Advents- und Weihnachtstage vorbereitet. „Das Spektrum dabei ist riesig und spricht für eine hohe Kreativität bei den Betreuerinnen und Betreuern“, so Schmidt. Es reiche von kleinen Süßigkeitenbeuteln mit Grußkarten über interaktive Adventskalender bis hin zu digitalen Weihnachtsfeiern.

So gab es Weihnachtsgeschenke mit liebevollen Texten, die humorvoll an Dienste, an Wettbewerbe oder Zeltlager erinnern – das alles dekoriert mit selbst gebackenen Keksen und einem Feuerwehrschlüsselbund.

Andere Ortsfeuerwehren nutzten ihre Whatsapp-Gruppe, um dort einen Adventskalender darzustellen. Jeden Tag gab es ein lustiges Video von den Betreuern oder auch dem Ortsbrandmeister. Aber es muss nicht immer digital bleiben. So wurde bei der Ortsfeuerwehr Wachendorf ein Tannenbaum aufgestellt. Die Jugendlichen wurden dort animiert, einzeln zum Feuerwehrhaus zu kommen und diesen zu schmücken.

Auch eine Art „Wichteln“ hat stattgefunden. Nacheinander legten die Jugendlichen ihre Geschenke in einer bereitgestellten Box ab. Im zweiten Schritt konnte sich dann jeder ein Geschenk herausnehmen.  fj

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