Planungssicherheit für Vereine

Syker Stadtsportring will Projekte mit langfristigem Konzept fördern

Syke - Der Stadtsportring Syke (SSR) plant ein Sportkonzept für die nächsten zehn Jahre. Dazu müssten die Mitgliedsvereine ihre geplanten Projekte bis zum 30. September beim SSR-Vorstand vorlegen.

Dabei hofft der Vorsitzende Wilfried Helms, dass die Stadt in ihren Haushaltsplänen jährlich 50 .000 Euro für diese Projekte bereitstellt, so dass bei der Erarbeitung des Konzeptes über einen Gesamt-Zuschussbetrag von 500 .000 Euro entschieden werden könnte. Diese Anträge der Vereine sollten neben einer Kostenschätzung auch eine substantielle Begründung für die Notwendigkeit der Maßnahme enthalten. 

Ausgenommen von diesen Projekten sind Großmaßnahmen, die Investitionen von mehr als 100 .000 Euro erfordern. Für derartige Projekte müssten zusammen mit der Politik Sonderregelungen getroffen werden.

Darüber hinaus wünscht der Stadtsportring im Haushaltsplan einen „Reservefonds“ für den Fall vorzusehen, dass in den Vereinen unvorhersehbare unumgängliche Sofortmaßnahmen erforderlich werden, die nicht durch das jährliche Budget abgedeckt sind. Nach Helms' Ansicht könnte dieses Sportkonzept ohne Altlasten 2019 gestartet werden.

Laue: „Planungssicherheit für Vereine“

Bürgermeisterin Suse Laue begrüßte diesen Plan: „Das bedeutet eine hohe Planungssicherheit für die Vereine“.

Vom SV Heiligenfelde, dem Barrier Tennisclub, dem Schützenverein PHL, dem TuS Syke und dem FC Gessel-Leerßen liegen bereits Anträge vor, wobei der Antrag des FC Gessel-Leerßen (Bau einer Bewegungshalle) unter die Sonderregelung fallen würde.

Über einen Zuschuss für bereits erfolgte Maßnahmen können sich vier Vereine freuen: Die TSG Osterholz-Gödestorf-Schnepke erhält Geld für die Erneuerung der Flutlichtanlage, der FC Gessel-Leerßen für die Erneuerung der Heizungsanlage, der Tennisverein Syke und der TSV Barrien für bauliche Maßnahmen an den Vereinsheimen.

Mähroboter-Einsatz denkbar

Diskutiert wurde auch über die Pflege der Rasenplätze der Stadt. Die zu pflegende Fläche sei zwar so hoch wie noch nie, „aber wir kommen finanziell noch hin“, berichtete Helms. Die Arbeiten seien gut organisiert. In diesem Zusammenhang diskutierte die Versammlung auch den Einsatz von Mährobotern. Nach Aussage von Gerd Mey wäre der TSV Barrien bereit, in einem Pilotprojekt einen Mähroboter einzusetzen. 

bt

Rubriklistenbild: © dpa

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