Schüler der GTS erfolgreich bei „Jugend forscht“/ Regionalsieger fahren zum Landeswettbewerb nach Oldenburg

„Konkurrenz hatte laufende Roboter“

Preisträger der GTS in Syke von „Jugend forscht“. ·
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Preisträger der GTS in Syke von „Jugend forscht“.

Syke - Von Aline Knake. Sechs Projekte haben die Nachwuchs-Forscher der GTS Syke  beim „Jugend forscht“-Wettbewerb in Emden vorgestellt. Die Siebtklässler Maximilian Prüter und Noah Hilliger wurden mit ihrer Essigrakete Regionalsieger der Sparte „Schüler experimentieren“ und dürfen jetzt zum Landeswettbewerb vom 27. bis 29. März in Oldenburg.

„Den Juroren gefiel, dass sie einfache Küchenmittel benutzt haben“, erklärt Rajinder Singh, Betreuer der Forschungslabor-AG. Maximilian ergänzt: „Einer fand, dass ich viel Freude daran gezeigt habe.“

Freude und Engagement sind auch Voraussetzung für die jungen Forscher. „Am wöchentlichen Labor-Nachmittag können alle Schüler mitmachen“, erklärt Melanie Buß, Betreuerin des Bereichs Biologie. Für den Wettbewerb müsse man aber auch außerhalb der Schulzeit arbeiten.

Kein Problem für Maximilian und Noah. Forschen macht ihnen Spaß. Ob sie darin ihre Zukunft sehen? „Wenn ich das später mache, dann auf jeden Fall mit Maxi“, ist sich Noah sicher.

Nicht nur die beiden waren erfolgreich. Insgesamt 15 Schüler hatten ein Jahr lang im „Forschungs-Labor“ der Ganztagsschule an ihren Ideen gearbeitet.  Philipp Müller, Dominik Cornelis und Fabian Beck entwickelten im Bereich Technik eine „sehende Mütze“. Durch Schallwellen erkennt sie Objekte und reagiert darauf mit Vibration. Auf die Idee brachte sie ein blinder Bekannter, der die Mütze nun bekommen soll. Das Projekt brachte sie in Emden auf den zweiten Platz in ihrer Sparte.

„Die Konkurrenz hatte laufende Roboter“, berichtet Betreuer Werner Wordtmann. Er begründet die gute Platzierung mit der Ausgefallenheit der Idee. „Das hat Potenzial für ein Patent“, meint er.

Angelos Tsilidis und Daniel Rogge stellten ihre „Magnetische Bremse“ vor, für die sie mit dem dritten Platz belohnt wurden.  Urkunden und Bücherpreise gab es im Bereich  Biologie: Laura Achmus, Franziska Schlüter und  Sanije Abduramani beschäftigten sich mit dem Erhalt des Lebensraums Moor. Dabei stießen sie auf die umweltfreundliche Erde „Terra preta“, im Prinzip ein mit Kohle angereicherter Boden, mit dem schon vor Jahrhunderten die Indios im Amazonasbecken Ackerbau betrieben haben. Nun wollen sie diese selbst  herstellen.

Ivan Gastel-Nettey und Sebastian Scheck gingen auf Spurensuche nach der  Haselmaus.

Franziska Peitz, Timon Franz und Florian Zimpelmann beobachteten Kanada-Gänse, um die Wasserqualität an den Brutplätzen zu erforschen. Das sei zuweilen abenteuerlich, berichtet Achtklässlerin Franziska, die sich seit der fünften Klasse mit den Gänsen beschäftigt: „Die werden auch mal böse. Dann plustern sie sich auf und  fauchen.“

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