82,3 Prozent

Syker Bürgermeisterin Suse Laue mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt

Bürgermeisterin Suse Laue vor ihrem alten und neuen Arbeitsplatz: dem Syker Rathaus.
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Bürgermeisterin Suse Laue vor ihrem alten und neuen Arbeitsplatz: dem Syker Rathaus.

Syke – Suse Laue bleibt für weitere fünf Jahre Sykes Bürgermeisterin. Bei der Wahl am Sonntag setzte sich die Amtsinhaberin mit 82,36 Prozent der gültigen Stimmen gegen den Herausforderer Oliver Kunstmann durch.

Laue kam am Ende auf 9563 Stimmen, für Kunstmann entschieden sich 2048 Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,15 Prozent und damit deutlich niedriger als bei der Bürgermeisterwahl 2013 (72,21 Prozent) – die allerdings gemeinsam mit der Bundestagswahl gelaufen war.

Deutlicher Start-Ziel-Sieg

Allzu sehr musste Laue dabei nicht um ihre Wiederwahl bangen. Bereits kurz vor 18.30 Uhr, als die Ergebnisse aus den ersten Wahllokalen eintrudelten, lag sie deutlich vorn: Und auch wenn die 119 gültigen Stimmen aus dem Feuerwehrhaus in Jardinghausen noch keine echte Vorentscheidung waren, so gaben die 90 Prozent, die Laue dort erhielt, schon mal die Richtung vor.

Gegen 22.10 Uhr vermeldete als letztes der 29 Wahllokale schließlich auch der für den Briefwahlbezirk Syke zuständige Wahlvorstand das Ergebnis. Die gesamte Zeit über lag Laue stets bei mehr als 80 Prozent. Sie gewann alle Wahllokale.

Aber Herausforderer Oliver Kunstmann konnte in einigen Wahlbezirken durchaus Achtungserfolge erringen: In der BBS Syke war er für mehr als 28,6 Prozent erste Wahl, auch im Kindergarten Entdeckerkiste votierte mehr als ein Viertel der Wähler für ihn. In zwölf Lokalen kam der Herausforderer auf mehr als 20 Prozent.

Laue verfolgt Auszählung zu Hause am Bildschirm

Für Suse Laue liegt das Ergebnis im zuvor erwarteten Bereich. Trotzdem war sie am Ende erleichtert. „Man hat ja trotzdem Wahlstress.“ Den Abend verbrachte sie zuhause in Schnepke mit ihrer Familie. „Meine Enkeltochter hatte ein gemütliches Lager aus Decken und Fellen gemacht. Von dort haben wir die Auszählung am Bildschirm verfolgt. Das Gesamtergebnis pendelte von Anfang an so um die 80 Prozent. Als dann die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt war und es immer noch dabei blieb, wusste ich: Jetzt ist’s gut.“

Auch bei Oliver Kunstmann herrschte nach der Wahl Erleichterung vor – und auch ein bisschen Stolz. „18 Prozent klingt jetzt ja nicht so beeindruckend, aber wenn man bedenkt – 2000 Personen, die es so ähnlich zu sehen scheinen wie ich... Das zeigt, dass meine Position keine Einzelposition ist.“

Vielleicht gönne ich mir nachher ein Glas Wasser.

Oliver Kunstmann

Der Barrier hatte mit einem Freund die Auszählung der Briefwahl-Stimmen verfolgt – und schnell gesehen, wie der Stapel mit den Laue-Stimmen deutlich zügiger wuchs als sein eigener. „Aber jeder einzelne Stimmzettel, wo es hieß ,Oliver Kunstmann‘, hat mich sehr gefreut.“ Das Ergebnis nahm Kunstmann zum Anlass, sich auch künftig in die Syker Kommunalpolitik einzumischen. „2 000 Menschen haben mir den Bürgermeister zugetraut. Diese Stimmen sollen nicht verloren sein.“ Große Feierstimmung allerdings kam beim 39-Jährigen nicht auf. „Vielleicht gönne ich mir nachher ein Glas Wasser. Morgen ist ja wieder Arbeit angesagt.“

Von Frank Jaursch und Michael Walter

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