16. und 17. Juni

Baumschule Wolters präsentiert Rosenschau in Wachendorf

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Wolters-Mitarbeiterin Anette Kehlenbeck freut sich, die Kletter-Rose „Super Excelsa“ am Wochenende in voller Blüte präsentieren zu können.

Wachendorf - Von Horst Meyer. Die Königin der Blumen gibt sich die Ehre. Die Baumschule Wolters in Wachendorf lädt zur traditionellen Rosenschau ein.

Am Wochenende vom 16. und 17. Juni sind am Hillenberg etwa 200 verschiedene Rosensorten in einer Ausstellung zu bewundern. Auf dem zwei Hektar großen Freigelände gedeihen mehrere hunderttausend Pflanzen. Auch das in der Nachbarschaft entstehende Rosarium ist geöffnet. 

Zu sehen und zu kaufen gibt es etwa die bekannten Edelrosen Augusta Luise, Nostalgie und die Strauchrose Leonardo da Vinci. Aber auch neue Züchtungen wie Charisma oder Audience stehen zur Verfügung. 

Timo Wolters erklärt: „Aktuell werden verstärkt bienenfreundliche Rosen nachgefragt. Dabei handelt es sich um möglichst offene Blüten, deren Pollen für Bienen leicht zugänglich ist. Generell geht der Trend zu widerstandsfähigen Sorten mit Duft.” Beliebt sind zudem „Einsteiger-Sorten”, die vergleichsweise pflegeleicht sind.

Besucher fachsimpeln gern

Die Vielfalt ist ein Anziehungspunkt der alljährlichen Rosenschau. Detlev Wolters sagt: „Wir haben über die Jahre viele Stammgäste gewonnen, denen der Erfahrungsaustausch ganz wichtig ist. Man spricht untereinander über Düngung und Schnitt, aber auch darüber, wie man Spritzmittel vermeiden kann und welche Alternativen es gibt.”

Bedingt durch die trockene Witterung in den vergangenen Wochen sind einige Sorten bereits ausgeblüht. Daneben präsentieren sich aber auch noch viele Rosen in voller Blüte.

An beiden Tagen bietet Detlev Wolters jeweils um 15 Uhr einen Vortrag zu Schnitt und Düngung an. Timo Wolters gibt vorab schon mal den Tipp, neu erworbene Pflanzen möglichst sofort einzupflanzen. 

Rosen gießt man am besten mit einem ordentlichen Schwall

Neben der richtigen Erde ist dabei aber auch moderates Wässern wichtig. Nach dem Prinzip: Nicht jeden Tag etwas Wasser, sondern alle zwei bis drei Tage kräftig. „Das Wurzelwachstum wird dadurch besser angeregt”, so Timo Wolters.

Bleibt noch der Hinweis: Es gibt ausreichend kostenlose Parkplätze am Gartenbaubetrieb. Und für Essen und Getränke ist natürlich auch gesorgt.

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