Großer Andrang bei Kleiderbasar in Barrien

Kleider machen Konfirmanden

Einige Jungen konnten auf dem Basar des Posaunenchors für den besonderen Tag komplett eingekleidet werden. - Foto: Husmann

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Die Mitglieder des Posaunenchores Syke-Barrien freuen sich über den Erfolg ihres zweiten Basars für festliche Garderobe. Rund 70 Verkäufer hatten im alten Pastorenhaus in Barrien etwa 300 Stücke getragene Konfirmandenkleidung abgegeben. Auf Etiketten hatten sie den von ihnen gewünschten Verkaufspreis notiert und sie waren bereit, 20 Prozent davon an den Posaunenchor abzugeben. Sie wussten, dass sie bei diesem Basar nicht reich werden konnten, schließlich waren es in erster Linie soziale Aspekte, die zur Einrichtung dieses Basars geführt hatten.

Pünktlich um 14 Uhr standen am Sonnabend die ersten Interessenten an der Tür und wühlten sich durch die in langen Reihen auf Garderobenständern präsentierten Kleider und Anzüge. Die meisten Besucher kamen natürlich aus Syke, aber auch aus Stuhr-Varrel, Kirchweyhe und Felde waren Interessenten gekommen. Zu Beginn war der Andrang besonders groß, und obgleich nicht jeder der rund 150 Besucher das passende Stück fand, wurde ein großer Teil des Angebotes verkauft. Dabei waren es oft nur Kleinigkeiten, die dazu führten, dass einige Kunden mit leeren Händen nach Hause gingen. Mal stimmte die Größe nicht, mal gefiel die Farbe nicht, aber es gab auch Fälle, in denen der Preis zu hoch war. Diese Fälle waren durchaus verständlich, denn es wurde auf dem Basar teils hochwertige Kleidung angeboten, die manchmal nur ein einziges Mal getragen war.

Auf jeden Fall erreichten die Organisatoren ihr von Jan Bootsmann formuliertes Ziel: Sie konnten es mehreren Familien ermöglichen, ihre Kinder preiswert, aber festlich und schick für die Konfirmation oder den Schulabschlussball auszustatten. „Vor allem einige Jungen wurden komplett eingekleidet“, berichtete Gertrud Mielke.

Im Gegensatz zum ersten Basar vor einem Jahr stimmte nach ihrer Einschätzung auch das Verhältnis zwischen Ertrag und organisatorischem Aufwand. Daher gab sie allen, deren Angebote keine Abnehmer gefunden hatten, den Rat, es einfach im nächsten Jahr erneut zu versuchen.

Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf des selbst gebackenen Kuchens verfügt der Posaunenchor jetzt wieder über zusätzliches Geld, um die Ausbildung der Jungbläser und den Kauf von Notenmaterial leichter zu finanzieren.

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